Außenministerium

Krieg in Nahost – Krisenstab in Wien tagt erneut

01.03.2026

Momentan sind rund 17.000 Österreicherinnen und Österreicher im Krisengebiet registriert.

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© APA/HELMUT FOHRINGER
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Wien/Teheran/Jerusalem. Angesichts der militärischen Auseinandersetzung in Nahost finden auch am Sonntag Beratungen in Wien statt. "Oberste Priorität bleibt die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher. Wir bewerten die Entwicklungen laufend", hieß es aus dem Außenamt. Beim Außenministerium seien nach aktuellem Stand etwa 17.000 Österreicherinnen und Österreicher im Krisengebiet registriert, davon circa 2.500 Reisende.

Man habe das Team verstärkt, um alle Österreicherinnen und Österreicher per SMS erreichen zu können, hieß es weiters. Aufgrund der hohen Anzahl an Neuregistrierungen in den vergangenen Stunden könne es jedoch zu Verzögerungen kommen. Daher rufe man alle dazu auf, sich auf reiseregistrierung.at zu registrieren, regelmäßig die Medien zu verfolgen und sich auf www.bmeia.gv.at zu informieren.

Angesichts der anhaltenden Raketenangriffe werde dringend empfohlen, behördliche Anweisungen strikt zu befolgen und Schutz in Gebäuden zu suchen. Da der Luftraum in mehreren betroffenen Staaten nach wie vor gesperrt sei, seien Ausreisen aus diesen Ländern auf dem Luftweg derzeit nicht möglich. Eine Ausreise auf dem Landweg erfolge auf eigene Verantwortung, so das Außenministerium abschließend.