Schulautonomie
Lehrer: Protest statt Schule
Donnerstagvormittag fehlten rund 1.000 Wiener Lehrer im Unterricht. Sie fanden sich zu einer Versammlung in der Stadthalle ein, um gegen das geplante Schulautonomie-Paket zu protestieren. Die Lehrer lehnen sowohl die Schulcluster als auch die flexible Gestaltung von Gruppengrößen sowie die Abschaffung von Sonderschulen ab (s. rechts).
Protest-Versammlungen in allen Bundesländern
Die Lehrer erhöhen jetzt die Schlagzahl:
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Versammlungen. Vor der Wiener Veranstaltung fanden bereits in allen Bundesländern Protestversammlungen gegen das Paket statt.
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Unterschriften. Bis 4. Mai sammeln die Lehrer jetzt Unterschriften gegen das geplante Autonomie-Paket.
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Verhandlungen. Nach dem Ende der Begutachtungsfrist am 30. April finden bereits kommende Woche neue Verhandlungen auf Beamtenebene statt. Ab 8. Mai sitzt dann wieder SPÖ-Bildungsministerin Sonja Hammerschmid mit der Lehrergewerkschaft an einem Tisch.
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Streik. „Die Eckpunkte bleiben“, hat Hammerschmid auch am Donnerstag wieder bekräftigt. Auch Staatssekretär Harald Mahrer hatte sich für einen ÖVP-Vertreter ungewohnt angriffig gegenüber der Lehrer-Gewerkschaft gezeigt. Sollte die Regierung den Beschluss also diesmal tatsächlich gemeinsam durchziehen, wird die Gewerkschaft alles mobilisieren, wozu sie imstande ist. Dann stehen die Zeichen ab Ende Mai auf Dienststellen-Versammlungen, Protestmaßnahmen und in letzter Konsequenz auch auf Streik.
Debora Knob
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