6.200 Stellen offen

Massiver Lehrermangel: Diese Regionen sind betroffen

29.04.2026

Noch vor den Sommerferien schlägt das Bildungssystem Alarm: Tausende Lehrer fehle und der Druck für das kommende Schuljahr steigt massiv. 

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Für den Herbst werden österreichweit mehr als 6.200 Lehrkräfte gesucht. Der Personalbedarf bewegt sich damit in etwa auf dem gleichen Stand wie im Jahr davor, während die Bewerbungen bereits gestartet sind. 

Wien besonders betroffen

Am härtesten trifft es die Bundeshauptstadt: Rund 2.100 offene Stellen gibt es allein in Wien. Dahinter folgen Niederösterreich und Oberösterreich mit jeweils etwa 900 fehlenden Lehrern. Auch in Tirol (700), Vorarlberg und der Steiermark (je rund 500) sowie Salzburg (400) fehlen zahlreiche Pädagogen. In Kärnten sind es etwa 200, im Burgenland rund 100 offene Jobs.

Pflichtschulen suchen am dringendsten

Besonders groß ist der Bedarf an allgemeinbildenden Pflichtschulen, also Volksschulen, Mittelschulen, Sonderschulen und polytechnischen Schulen. Hier sind rund 3.300 Stellen offen. Aber auch höhere Schulen und berufsbildende Einrichtungen suchen dringend Personal. Hier kommen noch einmal rund 2.900 Jobs dazu.

Teilzeit-Trend verschärft Problem

Ein zusätzlicher Faktor: Immer mehr Lehrer arbeiten nur noch in Teilzeit. Das verschärft die Situation weiter und sorgt dafür, dass trotz vieler Beschäftigter Lücken entstehen.

Die Bewerbungsphase hat Ende April begonnen und läuft bis 8. Mai. Wer als Quereinsteiger einsteigen will, braucht allerdings eine entsprechende Zertifizierung. Klar ist: Ohne neue Lehrkräfte drohen auch im nächsten Schuljahr wieder Engpässe, insbesondere in Wien.