Kommentar von Sebastian Bohrn Mena
Babler sät Hoffnung
28.05.2023Ein Kommentar von Sebastian Bohrn Mena.
Ich habe die SPÖ im Jahr 2017 maßgeblich wegen Hans Peter Doskozil verlassen und diesen Schritt nie bereut. Nun könnte ich mir aber vorstellen, sie 2024 wieder zu wählen. Woran das liegt? An Andreas Babler. Der bis vor Kurzem noch weitestgehend unbekannte Bürgermeister einer niederösterreichischen Kleinstadt hat binnen kürzester Zeit die Mitglieder der Partei im Sturm erobert. Im ganzen Land, mit Ausnahme des Burgenlands, hat er bei der Befragung abgeräumt, hat er Begeisterung entfacht und Hoffnung gesät. Ohne Personal, ohne Budget und ohne Medienmacht. Andreas Babler ist ein einfacher, aber ehrlicher Kerl.
Ein Linker, ein Sozialdemokrat eben, der auch linke Politik machen möchte. Der nicht davor zurückscheut, über Reichensteuern zu sprechen und sich bedingungslos für die arbeitenden Menschen im Land, für die Armen und für alle in Not einsetzt. Inmitten einer beispiellosen Teuerungswelle, die längst für Hunderttausende Menschen im Land zur Teuerungskrise geworden ist, hat er die richtigen Antworten. Noch nie war die Zeit so reif für einen SPÖ-Vorsitzenden wie ihn.