Länder für Hofer-Comeback

Nächste Runde im blauen Machtkampf

© APA/HANS KLAUS TECHT
FPÖ-Chef Herbert Kickl steht mit seinem Kurs in der Kritik – auch in den eigenen Reihen.
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Wien. Für seine Sager bei einem TV-Auftritt sah NR-Präsident Wolfgang Sobotka zuletzt „rote Linien überschritten“. Auch innerhalb der Blauen eckt FPÖ-Chef Kickl mit seiner Anti-Maßnahmen-Politik immer mehr an: Ex-FPÖ-Chef Norbert Hofer betonte am Dienstag, „keine medizinischen Ratschläge“ zu geben. Damit schoss er gegen Kickl, der anstelle der Impfung zur Coronabehandlung das umstrittene Pferdewurmmittel Ivermectin empfahl.

Aufregung. Auch über die Hofer-Revanche hinaus macht sich der Kärntner als FPÖ-Spitze zunehmend unbeliebter: Vor allem in den blauen Landesparteien in Wien und Oberösterreich regt man sich über seinen Kurs und seine radikalen Sager auf. Rufe nach einer gemäßigteren Parteilinie werden dort immer lauter. Dabei fällt vor allem ein Name: Norbert Hofer. Unter der Führung des Burgenländers konnten auch ruhigere Töne angestimmt werden.

Comeback. Hofer selbst schielt bereits wieder auf den blauen Obmann-Sessel: Partei-Insidern zufolge kokettiert der FP-Nationalratspräsident hinter den Kulissen bereits vermehrt mit einem Comeback an die FPÖ-Spitze.

Kurswechsel. Klar ist schon jetzt: Egal ob mit Kickl oder doch Hofer an der Spitze – die Freiheitlichen werden ihren Kurs korrigieren müssen.