Vorsicht!
Dreister Betrug: Finanzministerium warnt vor Fake-Mails
15.01.2026Das Finanzministerium warnt eindringlich vor einer aktuellen Betrugswelle.
In ganz Österreich kursieren derzeit gefälschte E-Mails, die angeblich vom Finanzministerium stammen – tatsächlich aber von Internetbetrügern verschickt werden.
- Lohn-Steigerung: So stiegen die KV-Mindestlöhne 2025
- Billigeres Bier? Das sagt die Regierung
- Babler: "Wir können nicht alle Produkte des Supermarkts senken"
Laut Ministerium nimmt die Zahl dieser Fake-Nachrichten spürbar zu. Inhaltlich wird dabei behauptet, es bestünden offene Zahlungen, die umgehend zu begleichen seien. Den E-Mails ist meist eine gefälschte Zahlungserinnerung beigefügt, mit der Empfänger zu einer Überweisung auf ausländische Konten gedrängt werden sollen.
Besonders perfide: Die Schreiben wirken auf den ersten Blick offiziell und setzen gezielt auf Zeitdruck. Das Finanzministerium stellt jedoch klar, dass es sich dabei eindeutig um Betrugsversuche handelt. „Das würde das Ministerium niemals machen“, heißt es in einer Aussendung unmissverständlich.
Finanzamt schickt keine E-Mails
Behördliche Informationen des Bundesministeriums für Finanzen werden grundsätzlich ausschließlich in Form digital signierter Bescheide übermittelt – entweder per Post oder über die Databox in FinanzOnline. Weder Unternehmerinnen und Unternehmer noch Privatpersonen werden jemals per E-Mail zur Übermittlung sensibler Daten wie Passwörter, Kreditkarten- oder Kontoinformationen aufgefordert.
Die klare Empfehlung lautet daher: Solche Nachrichten keinesfalls ernst nehmen. „Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen“, warnt das Ministerium. Links oder Anhänge sollten nicht geöffnet, persönliche Daten unter keinen Umständen weitergegeben werden. Stattdessen rät das Finanzministerium, verdächtige E-Mails sofort zu löschen, um finanziellen Schaden zu vermeiden.