Hofer "feig" - "Reiche Kickl die Hand"

Strache will zurück in FPÖ

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HC Strache möchte zurück in die „freiheitliche Familie“ und Kickl die Hand reichen.
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Wien. Ex-FPÖ-Chef und Ex-Vizekanzler HC Strache lässt im oe24.TV-Talk mit Herausgeber Wolfgang Fellner aufhorchen.

oe24.TV: Sie wollen, jetzt da mehr Szenen vom Ibiza-Video bekannt sind, zurück in die Politik?

HC Strache: Ja, ich fühle mich rehabilitiert. Viele Menschen haben festgestellt, dass mit falschen Unterstellungen gegen mich gearbeitet wurde.

oe24.TV: Wie sehen Sie dieses Masken-Scharmützel in der FPÖ derzeit?

Strache: Seit meinem Rücktritt ist in der FPÖ wahnsinnig viel schiefgelaufen im Umgang miteinander. Norbert Hofer sandte mit seinem Tweet zur „Selbstüberhöhung“ eine Botschaft an Klubobmann Herbert Kickl.

oe24.TV: Weil der gesagt hat, wir tragen keine Masken als Abgeordnete?

Strache: Genau. Es gab dann auch eine Sitzung im freiheitlichen Parlamentsklub, wo alle Abgeordneten der FPÖ einstimmig der Masken-Positionierung Norbert Hofers ­eine Absage erteilt haben. Hofer hat die Sitzung geschwänzt aus Feigheit vor der Auseinandersetzung.

oe24.TV: Sollte Hofer gehen und Kickl den Weg freimachen?

Strache: Schauen wir, ob Kickl dann selbst bereit ist, die Verantwortung zu übernehmen und sich zutraut als Obmann in der ersten Reihe zu stehen.

oe24.TV: Heißt das Hofer sollte zurücktreten?

Strache: Ich bin davon überzeugt, dass er als Parteiobmann nicht im Stande ist diese Aufgabe zu meistern und ich glaube auch, dass er es aus gesundheitlichen Gründen nicht schafft, so gesehen muss ich dem Rudi Anschober ja wirklich auch größten Respekt zollen.

oe24.TV: Sie glauben, es wird in der FPÖ demnächst krachen und Herbert Kickl dann Parteichef?

Strache: Ich kann nur hoffen, dass alle Beteiligten zur Vernunft kommen. In Wahrheit müsste man den Charakter haben - im Sinne der Verantwortung für dieses Land und für die freiheitliche Familie - und sich zusammensetzen und klare Linien beschließen. Und auch die Größe haben, sich, was das Verhalten mir gegenüber betrifft, zu entschuldigen und dann reichen wir uns die Hand.

oe24.TV: Möchten Sie zurück in die FPÖ?

Strache: Ja. Wir sind eine gemeinsame freiheitliche Familie, auch wenn einmal gestritten wird.

oe24.TV: Möchten Sie FP-Spitzenkandidat sein?

Strache: Da interpretieren Sie zu viel hinein. Aber ja: Ich bin wirklich ein Teil dieser Familie und in Wahrheit gehört das auch amtlich gemacht.

Das gesamte Interview können Sie hier nachsehen: