El Nino

Experten warnen: Nach Kälte-Schock startet der Super-Sommer

16.05.2026

Die Eisheiligen haben uns zuletzt noch frösteln lassen, doch jetzt deuten die Wettermodelle auf eine dramatische Wendung hin. 

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Ein Meteorologe nennt nun konkrete Zahlen für einen bevorstehenden Hitze-Sommer, der auch Österreich in den kommenden Monaten voll treffen dürfte. Die neuesten Prognosen der Langfristmodelle sprechen eine überraschend deutliche Sprache. Wetterexperte Dominik Jung bringt die Situation auf den Punkt: „Die aktuellen Langfristmodelle deuten mit ungewöhnlich hoher Übereinstimmung auf einen zu warmen Sommer 2026 in weiten Teilen Mittel- und Osteuropas hin.“ Vier von fünf Modellläufen würden dieses beunruhigende Bild für die kommenden Monate zeichnen. 

Schuld an diesen Extremen ist das globale Phänomen El Niño, das ab Mai wieder voll zuschlägt. Klimaforscher warnen vor einer brisanten Mischung aus Klimawandel und Hitzewellen. Für Österreich bedeutet das konkret: Der Sommer könnte im Schnitt um 1,5 bis 2,5 Grad wärmer werden als das langjährige Mittel. Eine solche Temperaturabweichung mag auf den ersten Blick nach wenig klingen, kann aber weitreichende Folgen haben und wochenlange Hitzeperioden auslösen.

El Niño befeuert die Hitze

Ein Hauptgrund für die düsteren Prognosen ist das Wetterphänomen El Niño. Bereits ab Mai 2026 gehen Forscher von einer sehr wahrscheinlichen Rückkehr dieses globalen Klimaphänomens aus. In Kombination mit der allgemeinen Erderwärmung warnt auch Klimaforscherin Friederike Otto vor beispiellosen Unwettern und extremer Hitze. 

Trockene Böden als zusätzliche Gefahr

Erschwerend kommt hinzu, dass in vielen Teilen Europas die Böden bereits jetzt massiv ausgetrocknet sind. „Trockene Böden bedeuten weniger Verdunstungskühlung im Sommer und damit höhere Lufttemperaturen“, erklärt Jung das physikalische Prinzip. Die Zeichen stehen für die Sommermonate also eindeutig auf Hitze. 

Es bleibt nun abzuwarten, ob sich die Vorhersagemodelle in den kommenden Wochen noch etwas abkühlen oder ob wir uns tatsächlich auf den nächsten historischen Rekordsommer einstellen müssen. 

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