Überfüllt
Teneriffa, Italien & Co.: Diese beliebten Traumziele sollten Sie 2026 meiden
13.01.2026Überfüllte Strände, unüberschaubares Touristen-Chaos, zunehmende Umweltverschmutzung: So sieht die Realität an vielen der angesagtesten Urlaubsziele aus. Experten schlagen nun Alarm und warnen davor, welche Destinationen Sie 2026 lieber meiden sollten.
Zwar bringt der Tourismus viel Geld in eine Region, doch die sozialen und ökologischen Auswirkungen sind nicht zu übersehen. Die dramatische Zunahme von Kreuzfahrtschiffen und Pauschaltouristen hat das ursprüngliche Flair vieler Orte zerstört. Es scheint, als ob viele der beliebten Reisedestinationen eine Pause vom Tourismus dringend gebrauchen könnten.
Ein Paradies in der Krise: Die Kanarischen Inseln
Die Kanarischen Inseln, allen voran Teneriffa, stehen bereits seit Jahren in der Kritik. Die steigenden Touristenzahlen haben nicht nur den Charme der Inseln beeinträchtigt, sondern auch die Lebensqualität der Einheimischen. Überfüllte Strände, verstopfte Straßen und die rapide steigenden Immobilienpreise sind nur einige der Probleme, mit denen die Bewohner der Inseln konfrontiert sind. Besonders auf Teneriffa gibt es immer wieder Proteste, bei denen die lokale Bevölkerung auf die negativen Folgen des Massentourismus aufmerksam macht.
Italienische Küstenorte unter Druck
Besonders die Isola Sacra, ein idyllischer Küstenort vor den Toren Roms, wird mit dem Bau eines gigantischen neuen Hafens für Kreuzfahrtschiffe konfrontiert. Auch hier ist der Tourismus ein zweischneidiges Schwert: Einerseits lockt die Region mit einer faszinierenden Natur, andererseits sorgt die geplante Erweiterung für einen zunehmenden Touristenansturm.
Das Vorhaben, die Insel für Kreuzfahrtschiffe zugänglicher zu machen, trifft auf Widerstand der lokalen Bevölkerung und Umweltschutzorganisationen. Diese warnen vor den Folgen für das empfindliche Ökosystem und die dortigen Feuchtgebiete.
Überfüllte Naturziele
Nicht nur Städte, sondern auch unberührte Naturparadiese stehen auf der Liste der „No-Gos“. Wer 2026 noch einen Urlaub in die Antarktis oder den Glacier-Nationalpark in den USA plant, sollte sich gut überlegen, ob es wirklich die beste Idee ist. Die Antarktis kämpft mit den Auswirkungen von Massentourismus, während in den USA die Gletscherregion des Glacier-Nationalparks durch steigende Besucherzahlen und den Klimawandel in Gefahr ist.
Experten raten zu Alternativen
Wer 2026 trotzdem nicht auf einen Traumurlaub verzichten möchte, muss nicht gleich zu Hause bleiben. Die Lösung: weniger bekannte Ziele. Wer es geschickt anstellt, kann auch abseits der Touristenströme tolle Abenteuer erleben und das ohne Stress und überfüllte Strände. Außerdem lohnt es sich, die Reisen in der Nebensaison zu planen.