Bundesliga

Austria fehlt der Killer-Instinkt

02.08.2013


SOS! Die Austria kämpft mit Schwächen im Abschluss. Aber Bjelica bleibt cool.

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Was ist nur mit der Austria-Offensive los? Nach jedem Spiel das gleiche Fazit: Zu viele Chancen vergeben. Der Austria fehlt der Killer-Instinkt. Trainer Nenad Bjelica, gelassen: "Das ist nur eine Phase." Auch wenn die Fans langsam ungeduldig werden - er ist überzeugt davon, dass Hosiner und Co. bald wieder ihre Treffsicherheit finden. Gibt es vermehrt Torabschlusstraining? "Nicht mehr oder weniger als vorher", erklärt der Austria-Coach. Er sieht die Gründe für die derzeitige Abschlussschwäche einerseits körperlich - "aber wir werden von Tag zu Tag frischer. Das hilft." Andererseits als Kopfsache.

Keine Tricks -Bjelica setzt auf Ehrlichkeit
"Als Trainer bin ich auch Psychologe", weiß er, "wenn die Spieler treffen, muss ich sie am Boden halten. Jetzt muss ich sie aufbauen und unterstützen."

Besondere Tricks wendet er keine an. Bjelica: "Fußball ist keine Zauberei, es gibt keine magischen Kugeln. Ich setze auf Ehrlichkeit -Fehler offen ansprechen, analysieren und das nächste Mal besser machen." Dass sich das Blatt schnell wenden kann, habe Salzburg bewiesen: "Gegen uns haben sie aus wenig viel gemacht. Gegen Fenerbahçe Istanbul aus viel wenig."

Fakt ist: Morgen gegen Ried muss kein Hokuspokus her. Nur Tore - und ein Sieg!

 

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