1. Bundesliga-Pleite

1:2! Bayern blamiert sich nach Führung gegen Augsburg

24.01.2026

Vor den Augen eines am Arm bandagierten aber lächelnden Lothar Matthäus blamierten sich die Bayern Führung gegen den FC Augsburg und verloren daheim 2:1. Auch Christian Ilzers Hoffenheimer feierten einen Erfolg nach Rückstand (3:1).

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ÖFB-Held Michael Gregoritsch musste auf seinen dritten Start in Folge für den FCA verzichten, stattdessen nahm er über die volle Spielzeit auf der Bank Platz - im Gegensatz zu ÖFB-Kollege Konrad Laimer, der noch verletzt fehlt.

Seit dem letzten Sieg gegen die Bayern (1:0 im September 2022) kassierten die Augsburger in jedem der sieben Partien mindestens drei Gegentore. Zu Beginn fehlten den Münchnern aber noch der Nachdruck, um dem Abwehrblock in Schwarz gefährlich zu werden. Erst als die Gäste langsam die gefährlicheren Chancen hatten, netzten die Bayern eiskalt. Eine einstudierte Eckball-Variante lieferte den Ball genau auf Hiroki Itō, der gekonnt einnickte - 1:0 (23.)!

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Erst danach war "Mia san mia" auch am Grün zu entdecken. Dennoch wusste das Team von Manuel Baum dagegenzuhalten und auch vor das Tor von Neuer-Ersatz Jonas Urbig zu kommen, in der letzten Aktion vor dem Pausenpfiff schepperte es daher sogar an Bayerns Querbalken.

Augsburg wird mutiger & es scheppert

Die zweite Halbzeit präsentierte sich sogar noch offener. Chancen der Augsburger gab es genügend. Ein Anblick, welcher der nach Champions-League-Blocksperre zurückgekehrten Südkurve nicht gefallen haben dürfte. Wesentlich erfreuter waren sie aber wohl über die Einwechslung von Jamal Musiala, der nach seinen drei Minuten zuletzt nun sogar eine halbe Stunde bekam.

15 Minuten vor Ende waren die Münchner dann im Glück, denn Jonathan Tah hätte nach Handspiel und Verhinderung einer Torchance wohl Rot sehen können. Kurz danach war das Glück dann aber vorbei, denn nach Eckball Augsburg flog Urbig, als wäre es Oberstdorf und nicht München, am Ball vorbei - Chaves war zur Stelle (75.).

Mit der allerletzten Aktion knallte Michael Olise die Kugel aus fast 20 Metern noch ans Lattenkreuz. Damit schrumpft der Vorsprung auf den BVB auf elf Punkte.

Auch Ilzer & Co. drehen Spiel

Christian Ilzers Sensationsteam aus Hoffenheim hatte in Frankfurt gegen die Eintracht ebenfalls zu kämpfen, holte schlussendlich aber den verdienten dritten Sieg am Stück. Alexander Prass spielte als linker Flügelverteidiger durch.

Ein Lupfer, den Ozan Kabak verschätzte und genau Kalimuendo in den Lauf köpfte, machte den Anfang. Der Franzose verwandelte den springenden Ball eiskalt und traf damit im zweiten Spiel in Folge für die SGE.

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Gleich nach der Halbzeit fanden die Hoffenheimer die passende Antwort, nach einer schönen Kombination über die linke Seite folgte die noch brilliantere Flanke von Burger auf Moerstedt, der am höchsten stieg und traf (52.). Und nur weitere acht Minuten später war das Match gedreht.

 

Kabak, beim 0:1 noch höchst unglücklich, machte seinen Fehler mehr als wieder gut. Nach Eckball hatte er zu viel Platz (60.). Spätestens hier brachen die Gastgeber auseinander. Diesmal dauerte es nur fünf Minuten bis zum nächsten Einschlag, diesmal aber mit viel Glück: die Flanke von Coufal wurde unhaltbar ins lange Eck abgefälscht (65.).

Danach ließ die TSG nichts mehr anbrennen.

Mainz siegte bei Posch-Debüt

Den Leipzigern gelang beim neuen Schlusslicht Heidenheim die Rehabilitierung für das 1:5 in der Vorwoche bei den Bayern. Ridle Baku (62.), Antonio Nusa (68.) und David Raum (70.) scorten für die Sachsen, bei denen Xaver Schlager und Nicolas Seiwald durchspielten. Christoph Baumgartner wurde in der 71. Minute vom Platz genommen.

Deren ÖFB-Teamkollege Posch feierte ein gelungenes Debüt für Mainz. Der FSV verwandelte ein 0:1 durch Mohammed Amoura (3.) durch Tore von Philip Tietz (68.), Stefan Bell (73.) und Nadiem Amiri (83./Elfmeter) in ein 3:1 und schob sich in der Tabelle vom letzten Platz auf den Relegationsrang. Posch spielte in der Dreierkette durch, Phillipp Mwene gab nach eineinhalb Monaten Pause wegen einer Adduktorenverletzung ab der 65. Minute sein Comeback. Auf der Gegenseite war Patrick Wimmer bis zur 75. Minute im Einsatz.

Bremen verlor in Leverkusen nach einem Treffer von Lucas Vazquez (37.). Bei den Hanseaten spielten Marco Friedl und Romano Schmid durch, Marco Grüll wurde in der 60. Minute ausgetauscht.

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