Weltmeister-Trainer

Trainer-Knall um Jogi Löw (66) - einen Monat vor der WM

12.05.2026

Der deutsche Weltmeister-Trainer sprach offen über die Zukunft. 

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Auch fünf Jahre nach seinem Aus bei der deutschen Nationalmannschaft wird Joachim Löw immer wieder bei interessanten Trainer-Posten als Kandidat gehandelt. Zuletzt etwa bei WM-Teilnehmer Ghana.

Während Löw in der Vergangenheit ein Comeback als Nationaltrainer offenließ, klingen seine neuesten Aussagen nach Fußball-Rente. Beim „Cup Handover“ des DFB sprach der 66-Jährige offen über seine Zukunft und dämpfte die Hoffnungen vieler Fans auf eine Rückkehr an die Seitenlinie.

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"Innere Feuer fehlt"

Löw erklärte, dass ihm bei bisherigen Angeboten die nötige Motivation gefehlt habe: „Bislang hat mir das innere Feuer bei den Anfragen gefehlt.“ Zwar wolle er eine Rückkehr grundsätzlich nicht ausschließen, große Chancen darauf sieht er aber offenbar nicht mehr. „Vielleicht kann es sein, dass ich ein Angebot bekomme, das mich packt. Aber ich glaube, das ist eher unwahrscheinlich“, sagte der 66-Jährige.

Noch deutlicher wurde der Weltmeistertrainer von 2014 mit Blick auf seine aktuelle Lebenssituation: „Ich hab immer gesagt, ich will es nicht ausschließen, weil vielleicht kommt mal ein Angebot, bei dem mein Bauchgefühl ja sagt. Aber ich bin jetzt schon einige Jahre raus und habe nicht das Gefühl, dass mir langweilig ist.“

"Mache ich auf keinen Fall"

Löw verfolgt den Fußball weiterhin aufmerksam, sieht aber auch die Entwicklung des modernen Trainerberufs kritisch für sich selbst. „Ich verfolge den Fußball, aber bin schon einige Jahre raus und der Fußball hat sich echt entwickelt und manchmal denke ich, jüngere Trainer mit neuer Energie und neuen Ideen sind richtig und nicht mehr ich, der so viel erlebt hat und eigentlich auch nicht mehr erreichen kann.“

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Sein abschließendes Fazit fällt entsprechend nüchtern aus: „Ich will es nicht ausschließen, aber eher unwahrscheinlich.“ Ein Engagement in Ländern wie Saudi-Arabien oder etwa bei Curaçao schloss er zudem klar aus: „Das würde ich auf keinen Fall machen.“