Seit seinem Aus als DFB-Bundestrainer 2021 ist Joachim Löw ohne Job, nun spricht er erstmals selbst von einem Comeback.
Auch fünf Jahre nach seinem Aus bei der deutschen Nationalmannschaft wird Joachim Löw immer wieder bei interessanten Trainer-Posten als Kandidat gehandelt. Zuletzt sollen WM-Teilnehmer Ghana und die am Boden liegende "Squadra Azzurra" Interesse bekundet haben.
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Der 66-Jährige selbst hat sich zu den Gerüchten bislang nie geäußert und hatte eigentlich seine Laufbahn als Coach für beendet erklärt. Nun könnte es dennoch zu einem spektakulären Umdenken kommen.
Wie er in einem Interview mit der "ZEIT" meinte, wäre er sogar bereit, wieder einen Verein zu übernehmen. Allerdings müsste das Angebot passen. Demnach will er keinen Posten in der deutschen Bundesliga mehr annehmen, darin sieht er "keinen Reiz".
Klare Löw-Vorgaben
"Aber ein Team mit internationalen Ambitionen mit Ausdauer an die europäische Spitze zu führen, das könnte ich mir vorstellen. Das heißt nicht, dass ich nicht einige Ideen hätte, wie man Vereinsmannschaften voranbringen könnte", meint Löw weiter. Laut BILD würde er auch weiterhin Interesse an einer Übernahme eines Nationalteams haben.
Auch der Job in Brasilien hätte ihn gereizt, der ging allerdings mit Carlo Ancelotti an eine andere Trainer-Legende. Auch wenn Löw kein Jobangebot mehr bekommt, das seine Kriterien erfüllt, stellt er in dem Interview klar: „Das ist für mich völlig in Ordnung. Ich bin zufrieden mit meinem Leben.“