Fünf Jahre nach seinem Abschied vom DFB sorgt ein altbekannter Name wieder für Schlagzeilen: Joachim Löw rückt überraschend zurück ins Rampenlicht – und könnte rechtzeitig zur WM vor einem Comeback stehen.
Kehrt "Jogi" Löw bei der WM 2026 (11. Juni bis 19. Juli) tatsächlich auf die Trainerbank zurück? Vieles deutet darauf hin, dass diese Frage schneller beantwortet werden könnte, als bislang angenommen. Denn nach Informationen des Portals „Ghanasoccernet“ befindet sich der Weltmeistertrainer von 2014 aktuell in konkreten Gesprächen mit dem ghanaischen Fußballverband.
Im Raum steht ein kurzfristiges Engagement – zugeschnitten auf die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Sogar ein mögliches Monatsgehalt von rund 150.000 Euro wird bereits gehandelt. Offiziell bestätigt ist zwar noch nichts, doch die Hinweise verdichten sich – und sorgen für ordentlich Wirbel.
Nach ÖFB-Klatsche musste Addo gehen
Klar ist: Die „Black Stars“ brauchen dringend eine Lösung. Nach den beiden enttäuschenden Testa-Auftritten, darunter ein 1:2 gegen das DFB-Team und ein deutliches 1:5 gegen Österreich, musste Otto Addo seinen Posten räumen. Nur wenige Monate vor dem Turnierstart steht Ghana plötzlich ohne Cheftrainer da – und die WM-Gruppe hat es in sich. Mit England, Kroatien und Panama wartet eine echte Hammer-Konstellation.
Auch der Blick zurück zeigt, warum der Druck so groß ist: Addo war zwei Jahre im Amt, kam in 22 Spielen auf acht Siege, fünf Unentschieden und neun Niederlagen. Dazu verpasste Ghana zuletzt sogar die Qualifikation für den Afrika-Cup. Bei der WM in Katar war zudem bereits nach der Vorrunde Schluss. Klar ist: Diesmal soll mehr drin sein – und genau dafür könnte ein erfahrener Turniercoach wie Löw stehen.
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Alte Verbindungen, neue Hoffnung
Eine Schlüsselrolle im Hintergrund spielt Winfried Schäfer. Der Technische Direktor gilt als Strippenzieher bei der Trainersuche – und kennt Löw aus gemeinsamen Zeiten beim Karlsruher SC und beim VfB Stuttgart bestens. Diese Verbindung könnte nun Gold wert sein. Zwar wurde auch Schäfer selbst, der 2002 mit Kamerun den Afrika-Cup gewann, zwischenzeitlich als Übergangslösung gehandelt. Doch ein Name wie Löw hätte eine ganz andere Wucht – sportlich wie medial.