ÖFB-Zukunft

Hammer-Ansage von Ralf Rangnick (67)

16.12.2025

Unser Teamchef sorgt erneut für Wirbel im ÖFB.  

Zur Vollversion des Artikels

This browser does not support the video element.

Zur Vollversion des Artikels

Der Teamchef spricht in der Sendung Sport und Talk im Hangar 7 bei Servus TV ungewöhnlich offen über seine Zukunft, über interne Widerstände – und über die Chancen bei der WM. Klar ist: Die Diskussion um seine Person spitzt sich weiter zu. Sportlich steht Rangnick außer Frage. Unter ihm feierte Österreich bei der EURO einen historischen Erfolg mit dem Gruppensieg gegen Frankreich und Holland. Zudem führte er das Nationalteam erstmals seit 28 Jahren wieder zu einer Weltmeisterschaft. Dennoch ist seine Position alles andere als unangreifbar.

Denn intern rumort es. Einige Präsidiumsmitglieder, allen voran Niederösterreich-Boss Johann Gartner, sollen Rangnick auch über das aktuelle Vertragsende hinaus kritisch sehen. Der Vorwurf: Fußballerisch habe man sich nicht stärker weiterentwickelt als unter Franco Foda. Dieser scheiterte zwar an der WM-Qualifikation, führte Österreich aber immerhin erstmals bei einer EM ins Achtelfinale (1:2 n.V. gegen den späteren Europameister Italien).

"Weiter kommen als bei der EURO"

Rangnick selbst blickt der WM jedoch mit Optimismus entgegen. „Nichts ist unmöglich. Wir wollen weiter kommen als bei der Euro“, sagt der Teamchef selbstbewusst. Entscheidend sei vor allem die Fitness der Spieler: „Wenn wir komplett sind, müssen wir uns vor niemandem fürchten.“ Baustellen sieht er dennoch – vor allem im Angriff: „Das ist schon eine zache Position.“

So steht es um einen neuen Vertrag

Und genau hier kommt die große Frage ins Spiel: Wie geht es nach der WM weiter? Rangnick macht klar, dass vieles vom Abschneiden abhängt. „Nehmen wir an, dass wir weiterkommen. Dann ist das schwer zu toppen“, erklärt er. Für eine Vertragsverlängerung brauche es mehr als nur ein gutes Turnier. Es gehe um nachhaltige Entwicklung.

Gespräch mit ÖFB-Präsident Josef Pröll

Gespräche über seine Zukunft hat es bereits gegeben – und zwar mit ÖFB-Präsident Josef Pröll. „Das Gespräch mit Josef Pröll hat es gegeben. Es war ein gutes Gespräch. Seit er da ist, ist es ein vertrauensvoller Austausch“, so Rangnick. Eine Entscheidung? Fehlanzeige. „Es ist aber jetzt noch keine Eile. Es gibt auch noch keine Tendenz.“ Und dann der Satz, der alles offenlässt: „Es ist nicht unmöglich, dass ich auch noch nach der WM Nationaltrainer bin.“