Bosse hoffen

Formel-1-Schock! Weitere Renn-Absagen drohen

20.03.2026

Nach den Absagen von Bahrain und Saudi-Arabien zittert die Formel 1 um weitere Grands Prix.

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Die Formel-1-Saison 2026 steht unter keinem guten Stern. Erst kürzlich mussten die Veranstalter die geplanten Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien aufgrund der eskalierenden Konflikte im Nahen Osten absagen. Nun droht der nächste herbe Rückschlag für die Königsklasse des Motorsports.

Wie Branchen-Insider berichten, steht vor allem der Große Preis von Aserbaidschan in Baku unter strenger Beobachtung. Das Land grenzt direkt an den Iran, was angesichts der aktuellen geopolitischen Lage große Sicherheitsbedenken bei den Teams und Fahrern auslöst.

Auch Saisonfinale wackelt

Doch nicht nur Baku macht den Verantwortlichen Sorgen. Auch die späten Rennen in Katar und das große Saisonfinale in Abu Dhabi im Dezember könnten dem Konflikt zum Opfer fallen. Sollten sich die Spannungen in der Region nicht beruhigen, bleibt den Bossen wohl keine andere Wahl, als auch diese Events restlos zu streichen.

Derzeit geben sich die Formel-1-Entscheider bezüglich Katar und Abu Dhabi noch gelassen, da bis dahin noch einige Monate Zeit bleiben. Dennoch wächst die Nervosität im Fahrerlager von Tag zu Tag, da man eine Eskalation nicht ausschließen kann.

Kalender schrumpft auf 17 Rennen

Die finanziellen und sportlichen Folgen wären enorm. Bereits die Streichung von Bahrain und Saudi-Arabien riss ein massives Loch von rund 100 Millionen Euro in die Kassen der Rechteinhaber. Ersatzorte wird es kurzfristig nicht geben.

Sollten tatsächlich auch Aserbaidschan, Katar und Abu Dhabi wegfallen, würde der Rennkalender auf magere 17 Grands Prix schrumpfen. Für die Fans und die Teams wäre dies ein massiver Einschnitt. Letztlich muss und wird die Sicherheit aller Beteiligten jedoch an erster Stelle stehen.

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