Der Horror-Start von Aston Martin in die neue Formel-1-Saison soll nun erste überraschende Konsequenzen nach sich ziehen.
Aston Martin ist mit Technik-Guru Adrian Newey als neuem Teamchef und mit hohen Ambitionen in die neue Ära der Motorsport-Königsklasse gestartet. Doch nach zwei Rennen ist klar: Der Traditionsrennstall hat sich komplett verplant, das Auto ist noch immer nicht renntauglich.
- Neuer F1-Podcast: Wurz spricht über "China-Wahnsinn"
- Trotz Krieg: So wollte Saudi-Arabien das Formel-1-Rennen austragen
- Formel-1-Beben: Horner vor Comeback als Teamchef
Superstar und Ex-Weltmeister Fernando Alonso musste in China das Auto vorzeitig abstellen, weil er seine Hände nicht mehr spürte. In Shanghai allerdings nicht vor Ort war Teamchef Adrian Newey. Laut offiziellem Statement des Teams war das stets geplant, weil der Brite noch an der Entwicklung des Autos arbeitet und nicht alle Stationen besetzen werde.
Suche nach Nachfolger läuft bereits
Zeitgleich lederte Newey gegen Motoren-Hersteller Honda, die Gerüchteküche brodelte bereits. Teamchef Lawrence Stroll soll bereits Kontakt zu Christian Horner aufgenommen haben, um Newey abzulösen. Auch der ehemalige McLaren-Chef Andreas Seidl wurde immer wieder als Nachfolger genannt.
Nur wenige Tage später der große Knall: Newey soll laut Mundo Deportivo und Sun mit sofortiger Wirkung sein Amt niederlegen. Auch die Nachfolge soll demnach bereits geregelt sein. Sein ehemaliger Red-Bull-Mitstreiter Jonathan Wheatley soll von Audi kommen und den Posten übernehmen.