Der FC Bayern soll bereits erste Gespräche mit dem möglichen Nachfolger von Konrad Laimer geführt haben. Dafür müssten die Münchner aber etwa 100 Millionen Euro auf den Tisch legen.
Die Zeit von Konrad Laimer beim FC Bayern München dürfte sich dem Ende zuneigen (oe24 berichtete). Die Verantwortlichen des frischgebackenen deutschen Meisters sollen bereits erste Gespräche mit seinem möglichen Nachfolger geführt haben, der im Sommer zum Rekordmeister geholt werden soll.
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Doch während bei Laimer die hohe Gehaltsforderung das Problem einer gewünschten Vertragsverlängerung ist, müssten die Bayern-Bosse für den möglichen Nachfolger jede Menge Geld in die Hand nehmen. Dafür müssten allerdings erst andere Spieler verkauft werden.
Denn das Transfer-Budget für den WM-Sommer soll nur bei etwa 50 Millionen Euro liegen, alle weiteren Ausgaben müssten erst durch Spielerverkäufe eingenommen werden. Seit Wochen wird von dem Interesse an Newcastle-Star Anthony Gordon berichtet, der um etwa 100 Millionen Euro zu haben wäre. Schon damit würde man an der Schmerzgrenze des Aufsichtsrates kratzen.
Zwei Mega-Transfers im Sommer?
Doch scheinbar dürfte man nun auch einen zweiten Mega-Transfer ins Auge gefasst haben. Während Gordon für die Offensive eingeplant ist, soll man laut einem Bericht der tz nun auch den Kontakt zu Tomas Araujo von Benfica Lissabon aufgenommen haben.
Der 23-jährige Portugiese kann als Innenverteidiger und Rechtsverteidiger eingesetzt werden. Neben einer Alternative zu Laimer könnte er also auch als Ersatz für die abwanderungswilligen Innenverteidiger Min-Jae Kim oder Hiroki Ito nach Deutschland kommen.
Allerdings läuft sein Vertrag bei den Adlern aus Portugals Hauptstadt noch bis 2029, allerdings soll er Medienberichten zufolge eine Ausstiegsklausel zwischen 80 und 100 Millionen Euro in seinem Vertrag verankert haben. Doch es gibt auch einen weiteren Interessenten an dem Abwehr-Talent. Der FC Chelsea aus der Premier League soll ebenfalls bereits angeklopft haben und will den 1,87-Meter-Mann an die Stamford Bridge locken.