Enthüllt

Neue Vertragsklausel: Verstappen als Hamilton-Nachfolger zu Ferrari

02.04.2026

Seit dem GP von Japan wird wild über ein mögliches Karriereende von Max Verstappen spekuliert. Nun sorgt eine neue Klausel in seinem Vertrag für Wirbel.

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Nach drei Rennen in der neuen Formel-1-Saison dürfte klar sein, dass Vierfach-Weltmeister Max Verstappen heuer nicht um den fünften Titel mitfahren wird. Zuletzt landete der Red-Bull-Superstar in Japan nur auf Rang 8. Danach sprach er überraschend deutlich über ein vorzeitiges Karriereende. Der 28-jährige Niederländer meint, dass ihm die Rennen mit den neuen Boliden nach der großen Reglementänderung keinen Spaß mehr machen.

Dabei stellte er allerdings klar, dass seine Rücktrittsgedanken nicht mit der mangelnden Leistung seines Red Bull zu tun haben. Er fühlt sich auf der Strecke nicht wohl und hat in den neuen Flitzern schlichtweg keinen Spaß mehr.

Umso brisanter ist ein neuer Bericht der deutschen BILD. Demnach dürfte es eine neue Ausstiegsklausel in dem bis 2028 laufenden Vertrag von Verstappen geben, durch die er den österreichischen Rennstall mit Saisonende verlassen könnte.

Kein Wechsel zu Mercedes

Demnach könnte das Ende der Bullen-Ära von Verstappen nach 10 Jahren besiegelt sein, wenn er in der Fahrer-WM auf Rang 3 oder schlechter platziert ist. Immer wieder wurde "Super-Max" mit einem Wechsel zu Mercedes in Verbindung gebracht. Doch gegenüber oe24 erteilte Teamchef Toto Wolff den Gerüchten eine klare Absage.

Könnte sich das Aushängeschild der Formel 1 also tatsächlich nach der Saison aus der Formel 1 zurückziehen, um mehr Zeit für die Familie und neue Projekte, wie die Langstreckenrennen, wo er heuer seine Premiere am Nürburgring feiert, zu widmen? Der Motorsportweltverband FIA kämpft um den Verbleib des Superstars und hat auch schon Adaptierungen im Reglement angekündigt.

Doch wenn Red Bull weiterhin nicht um die Spitzenplätze mitfahren kann und bei Mercedes für Verstappen kein Platz im Cockpit ist, sind die Optionen begrenzt. Einzig bei den wieder erstarkten Ferraris könnte ein Platz frei werden, wenn Verstappens langjähriger Rivale Lewis Hamilton nach zwei Jahren die Scuderia wieder verlässt. Dann könnte der Niederländer denselben Weg gehen, wie sein Bullen-Vorgänger Sebastian Vettel und versuchen, den roten Flitzer zum langersehnten ersten Weltmeistertitel seit Kimi Räikkönen 2007 zu führen.

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