Enttäuschung

Zu schlecht! Unsere Medaillen-Hoffnung gibt VOR Gold-Rennen auf

14.02.2026

Frust-Ende statt Medaillen-Traum: ÖSV-Langläufer Mika Vermeulen wird bei den laufenden Olympischen Spielen nicht mehr an den Start gehen. 

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© gepa
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Der 26-Jährige hat die Konsequenzen aus seinen bisherigen Leistungen gezogen. 

Mika Vermeulen hat sich dazu entschieden, seine Zelte im Olympia-Quartier vorzeitig abzubrechen. Wie der ORF am Samstagmittag berichtete, reist der Steirer aus Italien ab und verzichtet damit auf seinen letzten geplanten Einsatz. Besonders bitter: Damit findet der abschließende prestigeträchtige Klassiker über 50 Kilometer ohne den eigentlich stärksten österreichischen Distanzläufer statt.

Erwartungen weit verfehlt

Grund für den drastischen Schritt ist das bisher enttäuschende Abschneiden des 26-Jährigen. Vermeulen konnte in seinen bisherigen Auftritten in Val di Fiemme zu keinem Zeitpunkt sein volles Potenzial abrufen. Die Bilanz seiner beiden Rennen fiel ernüchternd aus: Im Skiathlon kam er nicht über einen enttäuschenden 41. Platz hinaus, und auch über die 10 Kilometer Skating reichte es mit Rang 27 nicht für eine vordere Platzierung.

Keine Kraft für Finale

Die Entscheidung zur Abreise kam für viele Beobachter überraschend, verdeutlicht jedoch den hohen Anspruch, den der Langläufer an sich selbst stellt. Offenbar sah Vermeulen keine Chance mehr, beim harten 50-Kilometer-Lauf ein Ergebnis zu erzielen, das seinen Ambitionen gerecht wird. Ob gesundheitliche Probleme oder mentale Erschöpfung nach den Rückschlägen eine Rolle spielten, wurde zunächst nicht im Detail kommuniziert.