Letsch-Nachfolger

Red-Bull-Hammer: ER ist neuer Salzburg-Trainer

18.02.2026

Red Bull Salzburg hat nun offiziell den Nachfolger des entlassenen Cheftrainers Thomas Letsch (57) vorgestellt. Daniel Beichler (37) wird das Traineramt übernehmen.

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Salzburg. Daniel Beichler übernimmt das Traineramt bei Red Bull Salzburg. Wie der Fußball-Vizemeister am Mittwoch mitteilte, tritt der Ex-ÖFB-Teamspieler mit sofortiger Wirkung die Nachfolge von Thomas Letsch an, von dem sich die "Bullen" am Dienstag trennten. Beichler, zuletzt Coach bei Salzburgs Kooperationsclub Liefering, erhielt einen Vertrag bis 30. Juni 2028. Er leitet bereits am Mittwochnachmittag sein erstes Training und wird am Sonntag im Schlager gegen den LASK debütieren. 

Beichler freut sich auf seine neue Aufgabe. "Die Mannschaft und das gesamte Umfeld bieten hervorragende Bedingungen, um gemeinsam die gesetzten Ziele zu erreichen. Ich spüre große Vorfreude und enorme Motivation, die kommenden Herausforderungen mit vollem Einsatz anzupacken und die Entwicklung des Teams weiter voranzutreiben", wurde der 37-jährige Steirer in einer Vereinsaussendung zitiert.

Beichler brachte es als Aktiver auf 114 Bundesliga-Einsätze, die meisten davon für Sturm Graz, sowie auf fünf Länderspiele. Im Sommer 2021 ging er als Jugendtrainer zu Red Bull, wo er die U14, U16 und U18 der Red Bull Akademie, Salzburgs Youth League-Mannschaft, mit der er ins Final Four kam, sowie seit 2024 den FC Liefering coachte.

Mann: Beichler "erhält volle Unterstützung"

Salzburgs Sportchef Marcus Mann ist von Beichlers Qualitäten überzeugt. "Er kennt unseren Club seit Jahren sehr gut und damit einhergehend auch unsere Spiel- und Ausbildungsphilosophie. Er verfügt über eine klare Idee, wie er spielen und was er von seiner Mannschaft sehen möchte. Nicht ohne Grund hatten ihn auch andere Clubs in der jüngeren Vergangenheit im Blick. Er erhält die volle Unterstützung, notwendige Änderungen anzuschieben, um unsere Mannschaft weiterzuentwickeln und die kommenden Herausforderungen erfolgreich zu meistern."

Red Bulls Fußballchef Jürgen Klopp hatte sich bereits am Dienstagabend bei einem Aufenthalt bei Olympia in Italien zur Trennung von Letsch geäußert. "Solche Dinge passieren normalerweise nicht über Nacht. Thomas ist ein toller Trainer, aber ich glaube, dass wir in Salzburg einfach nochmal sehen wollen, was kann man mit ein bisschen frischem Wind aus der Saison machen. Wir müssen schon auch ein bisschen anders Fußball spielen und das versuchen wir jetzt", meinte der Deutsche.

Salzburg führt derzeit die Tabelle vor dem punktegleichen LASK an. Der Dritte Austria liegt einen Punkt zurück, der Vierte Sturm Graz zwei Zähler. Von den 19 Liga-Saisonpartien hat Salzburg nur neun gewonnen.