Champions League

Alaba mittendrin: Rassismus-Skandal bei Real-Hit

Revanche, Traumtor – und plötzlich Ausnahmezustand! Real Madrid gastierte bei Benfica, doch nach einem Zauber-Moment von Vinícius Júnior kippte die Partie völlig. Becher flogen, der Schiri zeigte die X-Geste – und David Alaba war mittendrin. 

Revanche-Modus aktiviert! Real Madrid reiste mit Wut im Bauch zum Champions-League-Play-off nach Lissabon. Gegner: Benfica – jenes Team, das die Königlichen im Ligaphasen-Finale mit einem späten 4:2 aus den Top Acht geköpft hatte.

Auch diesmal brannte die Luft. Nach starker Anfangsphase erlöste Vinícius Júnior Real in Minute 50 mit einem Traumtor: Im linken Strafraumeck ließ er Ex-Bullen Amar Dedić stehen und schlenzte den Ball unhaltbar ins rechte Lattenkreuz – 1:0. Sein Tänzchen an der Eckfahne heizte die Stimmung zusätzlich an.

Schiri zeigt Rassismus-Geste

Dann die Eskalation: Becher flogen, gellende Pfiffe von den Rängen. Vinícius diskutierte heftig mit Gianluca Prestianni, der in als Affe betitel haben soll, und lief anschließend gestikulierend zum Schiedsrichter. Plötzlich zeigte der Referee deutlich die X-Geste – das offizielle UEFA-Zeichen, mit dem künftig rassistische Vorfälle angezeigt werden sollen. Spielunterbrechung!

Auf dem Platz bildete sich eine große Rudelbildung. Mittendrin: David Alaba, der von der Bank aufsprang und eingriff. Auch Benfica-Trainer José Mourinho versuchte zu schlichten, ein Betreuer aus seinem Team sah Rot. Nach mehreren Minuten Unterbrechung ging es weiter – doch der Abend war längst von einem möglichen Rassismus-Eklat überschattet.

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