ORF-Star Rainer Pariasek zeigt sich bei den Olympischen Spielen in Italien in Hochform.
Moderator-Ikone Pariasek war zu Gast beim Schweizer Blick und plauderte aus den Nähkästchen.
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"98 von 100 Menschen, die sich in Österreich für Sport interessieren, würden mich auf der Straße erkennen. Ich mache das ja schon ein paar Jahre - und präsentiere mit Ski und Fußball die populärsten Sportarten", erklärt der 61-Jährige.
Er gibt auch zu: "Ich bin weniger eitel als früher, es sind ein paar Falten dazugekommen."
Über sein legendäres Englisch spricht er ebenso: "Ich weiß, dass ich nicht als Englisch-Professor durchgehe und meine Aussprache verbesserbar ist. Aber mit einem Augenzwinkern kann man das schon lustig finden auch."
Emotionen statt 0815
"Ich plaudere auch gerne privat mit den Athleten. Felix Neureuther, Aksel Lund Svindal habe ich sehr gerne gehabt, aktuell liebe ich die Interviews mit Henrik Kristoffersen. Das sind Typen, die ihre Emotionen rauslassen und nicht nur 0815-Stehsätze von sich geben", meint Pariasek.
"Tränen in den Augen habe ich auch immer wieder gehabt. Wie zum Beispiel als Hermann Maier nach seinem schweren Motorrad-Unfall wieder am Start gestanden ist", so der ORF-Star.
Neidisch auf Schweizer
Seine Ski-Bilanz des ÖSV: "Es war sehr wichtig, dass wir bei den Herren nicht ohne Medaille geblieben sind. Es gab schon auch Highlights, aber generell ist es ein bisschen durchwachsen. Wir Österreicher schauen schon neidisch in Richtung Schweiz."
"Vor allem, dass wir in beiden Abfahrten ohne Medaille geblieben sind, das tut schon weh. Aber war leider nicht einmal eine große Überraschung, wir hinken da hinterher", so Pariasek.