Kür der Top 24

Eiskunstlaufen: Mikutina in Medaillen-Entscheidung dabei

Eiskunstläuferin Olga Mikutina hat bei den Olympischen Spielen in Mailand die Qualifikation für die Kür der Top 24 geschafft.  

Als Zehnte im 29-köpfigen Feld am Dienstag an die Reihe gekommen, hatte sie nach ihrer Darbietung schon das Ticket für die Medaillenentscheidung am Donnerstag (19.00 Uhr) in der Tasche. Mit 61,72 Punkten überbot Mikutina ihre bisherige Saisonbestleistung um knapp acht Zähler. Noch vor Ende des Kurzprogramms zeichnete sich ein Platz um Position 18 ab.

Die 22-Jährige kam sturzfrei durch ihr Programm, zeigte zur Musik des "Reckoning Song" u.a. eine Kombination aus Dreifach-Lutz und Dreifach-Toeloop, einen Doppel-Axel und einen Dreifach-Flip. Nach Ende ihrer rund 2:40 Minuten langen Präsentation jubelte Mikutina und fiel vor Entgegennahme der Bewertung ihrer Trainerin Elena Romanova in die Arme. "Ich habe nur kleine Fehler gemacht", erklärte die Vorarlbergerin im ORF-Interview. "Bei den Sprüngen habe ich mich sehr fokussiert und angestrengt."

Fokussierung aufs Mentale zahlte sich aus

Im Monat seit der bei Platz 13 nicht so gut gelungenen EM-Vorstellung Mitte Jänner in Sheffield hat sich Mikutina speziell aufs Mentale fokussiert und wurde dafür belohnt. "Ich habe mich gefreut, weil ich unter diesen Umständen und der Nervosität gut performt habe. Die Sprünge waren vielleicht nicht so gut wie im Training, aber der Rest war ohne Fehler." Die Sprünge verglich sie mit Fallschirmsprüngen. "So hat es sich jedes Mal angefühlt, jedes Mal ist es so emotional. Wenn du dann auf dem Boden landest, kannst du es voll genießen", meinte die gebürtige Ukrainerin.

Für die Kür nahm sich Mikutina vor, die Sprünge in ihrem Programm gut und sauber zu zeigen. Ihre Leistung im Kurzprogramm gebe ihr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit. "Es hat gezeigt, dass ich mit Nerven gut performen kann." Wieder den 13. wie in Peking 2022 oder einen besseren Platz zu erreichen, wird aber schwierig.

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