Mission 25. Major

Djokovic vor Sensation? Alcaraz-Aus öffnet Tür zum Rekord-Titel

03.05.2026

Novak Djokovic steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Während viele Experten ihn bereits abschreiben, könnte die Absage von Carlos Alcaraz für die French Open dem "Djoker" den Weg zum historischen 25. Grand-Slam-Titel ebnen.

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Der serbische Tennis-Superstar Novak Djokovic pokert vor dem Start der French Open  um seine Turnierteilnahme. Da Carlos Alcaraz für das Spektakel in Paris verletzungsbedingt absagen musste, ist die Chance auf den heiß ersehnten 25. Major-Titel plötzlich wieder greifbar. Die Experten sind sich jedoch uneinig: Angesichts der körperlichen Strapazen auf Sand im fortgeschrittenen Alter raten viele dazu, die Rote Asche komplett auszulassen und alles auf Wimbledon zu setzen.

Der Draw from Hell als Warnung

Djokovic wird in Roland-Garros als Nummer drei der Welt an den Start gehen. Das bedeutet, dass er entweder im Halbfinale auf Jannik Sinner oder auf den deutschen Top-Star Alexander Zverev treffen könnte. Die Erinnerungen an das Vorjahr sind schmerzhaft: Damals kämpfte sich Djokovic durch ein Horror-Tableau, besiegte Zverev im Viertelfinale mit einer taktischen Glanzleistung, blieb dann aber gegen einen übermächtigen Sinner völlig chancenlos.

Matchpraxis in Rom oder Genf?

Die große Preisfrage lautet nun, ob sich der Serbe das kräftezehrende 1000er-Turnier in Rom antut oder wie in den Vorjahren lieber beim kleineren Event in Genf letzte Feinheiten abstimmt. Dass er Sinner und Alcaraz in seinem Alter nicht mehr so einfach hintereinander besiegen kann, zeigten bereits die Australian Open Anfang 2026, wo ihm nach dem Sieg gegen Sinner im Finale gegen Alcaraz die Puste ausging.

Entscheidung fällt kurzfristig

Novak Djokovic ist für seine akribische Planung bekannt und wird seine Fans wohl erst im letzten Moment über seinen endgültigen Weg nach Paris informieren. Klar ist: Ohne Alcaraz ist das Feld so offen wie lange nicht mehr. Sollte er die richtige Balance zwischen Schonung und Spielpraxis finden, könnte der Serbe in Paris erneut Sportgeschichte schreiben und seine Kritiker einmal mehr Lügen strafen.