Tennis-Superstar

Seine Verletzung stoppte schon Thiem: Große Sorge um Alcaraz

Tennis-Gigant Carlos Alcaraz muss wegen seiner Handgelenksverletzung weiter pausieren. Die Sorge um den spanischen Star-Spieler wird immer größer und weckt bittere Erinnerungen an Dominic Thiem. 

Seit gut zwei Wochen ist der spanische Star-Spieler Carlos Alcaraz zum Zuschauen verdammt. Nachdem der 22-Jährige sein Heimturnier in Barcelona vorzeitig beenden musste, kämpft er seither vergebens um eine Rückkehr auf den Tenniscourt. Der Spanier sagte bereits für die Turniere in Madrid und Rom sowie für die French Open ab.

Wimbledon-Start in Gefahr

Mittlerweile ist sogar der Rasen-Auftakt in Gefahr, wodurch auch ein Antreten beim Klassiker in Wimbledon fraglich erscheint. Dass Alcaraz durch die Pause Platz eins in der Weltrangliste an Jannik Sinner verloren hat, wird angesichts der körperlichen Probleme zur Randnotiz.

Spekulationen über Saisonende

Alcaraz betonte zuletzt, beim Heilungsverlauf seiner Verletzung am rechten Handgelenk Vorsicht walten zu lassen. Dennoch reißen Spekulationen über eine schwerwiegendere Verletzung nicht ab. Der Mediziner Luis Martinez Romero stellte gegenüber der Nachrichtenagentur EFE sogar eine Pause von drei bis sechs Monaten in den Raum, sollte die Verletzung bereits chronisch sein. Dies käme im schlimmsten Fall einem Saisonende gleich.

Parallelen zu Dominic Thiem

Die Situation weckt in Österreich Erinnerungen an Dominic Thiem. Der US-Open-Sieger von 2020 zog sich im Juni 2021 ebenfalls eine Handgelenksverletzung zu, fiel neun Monate aus und fand danach nie wieder zur alten Weltspitze zurück. Thiem beendete seine Karriere schließlich im Jahr 2024.

Experten raten zur Vorsicht

Ex-Profi Andy Roddick warnte vor den langfristigen Folgen und nannte Thiem sowie Juan Martin del Potro als warnende Beispiele. Laut Roddick wäre es nachvollziehbar, wenn Alcaraz auf die komplette Saison 2026 verzichtet, um seine Karriere nicht zu gefährden. Laut Martinez Romero ist eine vollständige Genesung zwar möglich, sofern keine Degeneration vorliegt, doch die Lage sei ernster als zunächst gedacht.

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