Serie gerissen

Godon schockt Stars – Pogacar nach Großschartner-Vorarbeit Vierter

Überraschung bei der Tour de Romandie: Radsport-Dominator Tadej Pogacar hat den dritten Etappensieg in Folge knapp verpasst. In einem packenden Sprintfinale in Orbe musste sich der Weltmeister geschlagen geben.

Der Radsport-Superstar Tadej Pogacar hat die dritte Etappe der Tour de Romandie am Freitag ausnahmsweise nicht gewonnen. Nach zwei souveränen Etappensiegen zuvor reichte es beim Teilstück mit Start und Ziel in Orbe (177 km) diesmal nur für den vierten Platz im Sprint einer größeren Gruppe. Der Prolog-Gewinner Dorian Godon (Ineos) aus Frankreich sicherte sich den Tagessieg.

Österreicher Großschartner als Motor

Besonders stark präsentierte sich der Oberösterreicher Felix Großschartner (33.). Der UAE-Teamkollege von Pogacar leistete im Finale über weite Strecken die Führungsarbeit und hielt das Tempo für seinen Kapitän hoch. Am Ende fehlten Pogacar jedoch die entscheidenden Körner, um den Hattrick perfekt zu machen. In der Gesamtwertung führt der Slowene dennoch weiterhin 17 Sekunden vor dem Deutschen Florian Lipowitz aus dem Red-Bull-Team.

Entscheidung in den Bergen naht

Hinter Pogacar und Lipowitz lauert der Franzose Lenny Martinez (Bahrain) mit einem Rückstand von 26 Sekunden auf dem dritten Gesamtrang. Die diesjährige Rundfahrt in der Westschweiz, die nicht von allen Topteams in Bestbesetzung bestritten wird, geht nun in ihre entscheidende Phase. Auf die Profis warten zum Abschluss zwei harte, bergige Abschnitte, in denen Pogacar sein Gelbes Trikot verteidigen muss.

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