Deutschland
Migrationsstreit: „Einwanderung in den Sozialstaat"
12.05.2026Mega-Streit in Deutschland! Eine Aussage von SPD-Sozialministerin Bärbel Bas sorgt derzeit für massives Aufsehen und harten Widerstand aus der Union. Die Behauptung zur Einwanderung in Sozialsysteme stößt auf heftige Kritik.
Mittwoch war der Tag, an dem die Diskussion ihren Lauf nahm. In einer Regierungsbefragung behauptete Bas (58): „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“
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Kritik der Union wird lauter
Nun verschärft die Union den Ton gegen die Ministerin. Innenexperte Stephan Mayer (CSU) findet klare Worte und warnt davor, dass die aktuelle Entwicklung den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährde. Laut Mayer drängen immer mehr Menschen in das System und bringen dieses damit an die Belastungsgrenze. Er spricht in diesem Zusammenhang sogar von einem drohenden Kollaps des Sozialstaates.
Zahlen belegen den Anstieg
Der Anteil von Ausländern an der Grundsicherung ist über die Jahre massiv gestiegen. Lag dieser Wert im Jahr 2005 noch bei 18,8 Prozent, kletterte er für das Jahr 2025 auf 47,6 Prozent nach oben. Damit ist mittlerweile fast jeder zweite Empfänger von staatlichen Leistungen kein deutscher Staatsbürger.
Milliarden fließen in Leistungen
Hinter diesen Prozentzahlen stehen gewaltige Summen. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 21,7 Milliarden Euro an ausländische Bezieher ausgezahlt. Zum Vergleich: Deutsche Empfänger erhielten im selben Zeitraum 24,9 Milliarden Euro. Mayer sieht darin eine Überlastung, die zu wachsender Wut bei den Steuerzahlern führe, da das Geld bei den Bedürftigen fehle, während andere ohne vorherige Einzahlung alimentiert würden.