40 tote Tiere

Schrecklicher Verdacht nach Robben-Sterben in Deutschland

© Biosphärenreservatsamt
Wurden die Robben am Ostseestrand gezielt getötet?
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Im Herbst 2024 wurden im Südosten der Ostseeinsel Rügen über 40 tote Kegelrobben an den Stränden aufgefunden — dieser Fund sorgte für Entsetzen bei Urlaubern und Tierfreunden.

Die Staatsanwaltschaft Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen gegen zwei Männer. Der Verdacht: eine vorsätzliche Tötung — also ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Die Ermittlungen basieren auf Hinweisen der zuständigen Wasserschutzpolizei.

Gezielte Tötung

Nach Angaben der Ermittler liegen Indizien vor, die den Anfangsverdacht einer gezielten Tötung rechtfertigen könnten. Die Beschuldigten haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Ob Anklage erhoben wird, soll bis Ende des Jahres entschieden werden.

Als mögliche Todesursache gelten Fischfangnetze oder Reusen — Geräte, mit denen Meerestiere gefangen werden. Experten schlossen ein natürliches Verenden der Tiere aus. Obwohl eine bestimmte festgemachte Reuse als auffällig galt, ergab die Untersuchung zunächst keine eindeutigen Hinweise. Dennoch wurden in Folge neue Vorschriften erlassen: Reusen dürfen nur noch mit speziellen Schutzvorrichtungen betrieben werden, um weitere Zwischenfälle mit Robben zu verhindern.