Epstein-Affäre

Heftige Vorwürfe gegen Bill Gates: Sex-Krankheit und Pillen für Frau

31.01.2026

Wollte der Microsoft-Gründer seiner Frau Pillen gegen Geschlechtskrankheiten geben? 

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In der Affäre um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat die US-Regierung weitere Dokumente veröffentlicht. Der stellvertretende Justizminister Todd Blanche sprach am Freitag in Washington von "mehr als drei Millionen Seiten" Material. Darin seien auch "unwahre und sensationshaschende Behauptungen" über Präsident Donald Trump enthalten. Zudem werden der ehemalige britische Prinz Andrew, Microsoft-Mitbegründer Bill Gates und Milliardär Elon Musk erwähnt.

In den jetzt veröffentlichten Dokumenten tauchen Namen auf, die bereits in den zuvor veröffentlichten Epstein-Akten erwähnt worden waren. In einem Emailentwurf schrieb Epstein demnach über Microsoft-Gründer Gates, er habe ihm geholfen "Drogen zu besorgen", damit dieser die "Folgen von Sex mit russischen Mädchen" bewältigen könne. Zudem habe er dem Unternehmer "heimliche Treffen mit verheirateten Frauen" ermöglicht. Gates' Stiftung erklärte, es handle sich um "absolut absurde und vollkommen falsche Behauptungen" eines "erwiesenen, verbitterten Lügners".

© U.S. Justice Department

Medikamente für Melinda?

Auch eine weitere E-Mail von Epstein gibt Rätsel auf. Darin ist von „Unterstützung für Bill beim Erwerb von Medikamenten zur Bewältigung der Folgen von Sex mit russischen Mädchen“ die Rede. Die britische Zeitung Daily Mail stellt die Vermutung an, dass diese Nachricht im Zusammenhang mit einem ehemaligen Berater von Bill Gates stehen könnte, der seinen Posten aus moralischen Gründen aufgeben wollte. Auch diese E-Mail stammt aus dem Juli 2013 und dürfte ebenfalls eher als Entwurf aus Epsteins Account zu werten sein. Die genauen Hintergründe bleiben unklar – der Inhalt jedoch ist heikel.

 

Bill und Melinda Gates ließen sich 2021 nach 27 Jahren scheiden. Melinda Gates nannte diverse Affären ihres Mannes sowie seine Freundschaft mit Epstein als Gründe.