Ranking

In DIESEM Land machten 2025 die wenigsten Menschen Urlaub

13.12.2025

Während viele Urlaubsziele unter Massentourismus leiden, gibt es Länder, die kaum Reisende sehen. Ein neues Ranking zeigt, wo 2025 fast niemand Urlaub machte. 

Zur Vollversion des Artikels
© getty/Symbolbild
Zur Vollversion des Artikels

„Overtourism“ prägte die Reisesaison 2025. In zahlreichen beliebten Destinationen drängten sich Urlauber durch historische Zentren, während Einheimische zunehmend unter den Besucherzahlen litten. Viele Länder arbeiten bereits an Maßnahmen, um den Massentourismus einzudämmen.

Internationales Ranking 

Ein Land betrifft diese Diskussion allerdings kaum: die Zentralafrikanische Republik. Laut dem neuesten internationalen Ranking des Reiseveranstalters RJ Travel ist sie im Jahr 2025 das am wenigsten besuchte Land der Welt. Darüber berichtet das Magazin „Esquire“.

 

Abseits der Reiserouten

Trotz ihrer großen Fläche und reichen Biodiversität zieht die Zentralafrikanische Republik nur einen sehr kleinen Teil der weltweiten Touristenströme an. Das Land liegt zwischen Kamerun, Tschad, Sudan, Südsudan, der Demokratischen Republik Kongo und Kongo.

Fehlende touristische Infrastruktur 

Als Gründe für die geringe Zahl an Besuchern nennt das Ranking logistische Schwierigkeiten, politische Instabilität und eine fehlende touristische Infrastruktur. Dadurch bleibt das Land weitgehend abseits internationaler Reiserouten.

Weitere kaum besuchte Länder

Auf den weiteren Plätzen der Liste der am wenigsten besuchten Länder der Welt folgen Afghanistan, Burundi, Eritrea und Guinea. Auch diese Staaten nehmen nur einen geringen Anteil des globalen Tourismus auf.

© getty

Europa besonders überfüllt

Ganz anders sieht die Lage bei den meistbesuchten Reisezielen 2025 aus. Besonders europäische Länder waren im Sommer stark überfüllt. Zu den Hotspots, die laut Experten besonders unter Massentourismus litten, zählen

  • Kroatien
  • Montenegro
  • Bulgarien
  • Griechenland
  • Italien
  • und Frankreich

Ausblick auf 2026

Für das Jahr 2026 bleiben klassische Reiseziele wie Spanien, die Türkei und Griechenland gefragt. Zusätzlich gewinnen preiswertere Alternativen wie Bulgarien und Tunesien an Bedeutung. Bei Fernreisen liegen unter anderem

  • Japan
  • Vietnam
  • Kolumbien
  • Sri Lanka
  • Mexiko
  • Chile

und die Vulkaninsel La Réunion im Trend. Laut Bericht spielen dabei Authentizität, Nachhaltigkeit und besondere Erlebnisse eine zentrale Rolle.