Krisen-Gespräch
Nach Telefonat: Merz und Trump erhöhen Druck auf Iran
Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Präsident Donald Trump drängen den Iran laut Angaben des Kanzlers gemeinsam an den Verhandlungstisch. Nach einem Telefonat erklärte Merz auf X, man sei sich einig, dass Teheran nun Gespräche aufnehmen müsse.
Zudem müsse die wichtige Straße von Hormuz offen bleiben und der Iran dürfe keine Nuklearwaffen erhalten. Laut Merz fand das Gespräch statt, während Trump auf dem Rückweg von China war.
Beide Politiker hätten sich dabei auch zu aktuellen internationalen Krisen abgestimmt.
Ukraine und NATO Thema
Neben dem Iran sprachen Merz und Trump auch über den Krieg in der Ukraine. Außerdem habe man sich vor dem bevorstehenden NATO-Gipfel in Ankara abgestimmt. Deutschland und die USA seien „starke Partner in einer starken NATO“, erklärte Merz.
Hintergrund der Gespräche über die Ukraine sind auch die jüngsten schweren russischen Angriffe. Merz hatte dazu bereits am Vortag erklärt, Moskau setze auf Eskalation statt auf Verhandlungen. Deutschland stehe weiter an der Seite der Ukraine. Kiew und seine Partner seien bereit für Verhandlungen über einen gerechten Frieden, Russland führe aber weiter Krieg, so der Kanzler.