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Schlangen-Alarm in Kroatien: Das müssen Urlauber jetzt beachten
28.03.2026In Kroatien beginnt mit den steigenden Temperaturen die Schlangensaison. Besonders die giftige Hornotter ist nun wieder aktiv und fordert von Wanderern und Natururlaubern erhöhte Aufmerksamkeit.
Mit den ersten warmen Tagen im März kehrt in Kroatien die Gefahr durch Giftschlangen zurück. Besonders betroffen sind beliebte Urlaubsregionen wie Dalmatien, Istrien und die Lika, wo die Poskok-Viper – auch als Europäische Hornotter bekannt – heimisch ist.
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Mit bis zu 13 Millimeter langen Giftzähnen und einem starken Nervengift kann ihr Biss für Menschen lebensgefährlich sein. Dennoch betonen Fachleute, dass die Tiere von Natur aus nicht auf Konfrontation aus sind.
Die richtige Vorsorge beim Wandern
Nediljko Landeka vom Istrischen Institut für öffentliche Gesundheit erklärt gegenüber "Croatia Week": "Poskok-Schlangen sind scheu und beißen in der Regel nur, wenn sie erschreckt oder bedroht werden. Menschen sollten in ihren Lebensräumen – Felsgebiete, Karst und Wälder – vorsichtig sein und Vibrationen oder Geräusche erzeugen, damit die Schlange von selbst weggeht". Experten raten dazu, in unübersichtlichem Gelände durch Schritte oder das Klopfen mit einem Stock auf sich aufmerksam zu machen und stets den Boden sowie niedrige Äste im Blick zu behalten.
Richtiges Verhalten bei Begegnungen
Sollte man tatsächlich auf eine Viper treffen, ist Ruhe das oberste Gebot. Ein langsamer Rückzug reduziert das Risiko, das Tier zu erschrecken. Panikreaktionen hingegen erhöhen die Gefahr eines Bisses erheblich. Falls es trotz aller Vorsicht zu einem Vorfall kommt, zählt jede Minute. Von veralteten Methoden wie dem Aussaugen oder Abbinden der Wunde wird dringend abgeraten.
Erste Hilfe nach einem Biss
Im Ernstfall muss der betroffene Körperteil sofort ruhiggestellt und jede unnötige Bewegung vermieden werden. Über den Notruf 112 sollte umgehend medizinische Hilfe angefordert oder direkt ein Krankenhaus aufgesucht werden. Auch wenn Schätzungen zufolge etwa 20 bis 30 Prozent der Fälle sogenannte "Trockenbisse" ohne Giftinjektion sind, bleibt eine ärztliche Untersuchung in jedem Fall zwingend erforderlich.