Medienberichte
Trump schickt Kampfjets: Schlacht um Straße von Hormus beginnt
20.03.2026Die USA und Israel haben den nächsten großen Angriff im Krieg gegen den Iran gestartet.
Wie das "Wallstreet Journal" berichtet, hat Donald Trump seine Drohungen wahr gemacht. Dem Bericht zufolge haben die USA und Israel Teile der iranischen Gasindustrie im Persischen Golf angegriffen. Ziel sei es, die Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen.
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Die iranischen Boote sollen mit Kampfjets angegriffen worden sein, die vom Regime eingesetzten Drohnen wurden mit Apache-Helikoptern zerstört. Bei der "Schlacht um Hormus" sollen laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth 120 Schiffe bereits beschädigt oder zerstört worden sein.
Sprecher der Revolutionsgarden getötet
Zuvor ist der Sprecher der iranischen Revolutionsgarden nach Angaben Teherans bei Luftangriffen der USA und Israels getötet worden. Ali Mohammad Naini sei am frühen Freitagmorgen einer "feigen Terrorattacke der amerikanisch-zionistischen Seite" zum Opfer gefallen, erklärten die Revolutionsgarden auf ihrer Website "Sepah News". Die Garden sind die ideologische Armee des Iran und eine wichtige Stütze des Regimes der Islamischen Republik.
Israel und die USA hatten Ende Februar massive Luftangriffe auf den Iran gestartet. Der Iran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion.
Kurz vor seiner Tötung hatte Naini noch darauf gepocht, dass der Iran trotz der anhaltenden Luftangriffe der USA und Israels weiterhin ballistische Raketen produziere. "Selbst unter Kriegsbedingungen setzen wir die Raketenproduktion fort", wurde er am Freitag von der Nachrichtenagentur Fars zitiert. Er wies damit Äußerungen des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanyahu zurück. Dieser hatte am Donnerstag gesagt, der Iran verfüge nach knapp drei Wochen Krieg "nicht mehr über die Kapazitäten, Uran anzureichern und ballistische Raketen herzustellen".
Getöteter Geheimdienstchef hinterlässt offensichtlich große Lücke
Die iranische Staatsführung rief die Geheimdienstmitarbeiter unterdessen dazu auf, den "Feinden im In- und Ausland" die Sicherheit zu entziehen. In einer Mitteilung auf dem X-Profil des neuen obersten Führers, Mojtaba Khamenei, hieß es weiter, nach dem Tod von Geheimdienstchef Ismail Khatib müssten die "übrigen Beamten und Mitarbeiter dieses sensiblen Ministeriums" diese Lücke ausgleichen.
Mojtaba Khamenei ist seit seiner Ernennung am 8. März nicht öffentlich in Erscheinung getreten - weder mit einer Audio- noch mit einer Videobotschaft. Laut Aussage der US-Regierung ist er verletzt. Nähere Informationen gibt es bisher nicht. Geheimdienstminister Khatib wurde nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff in der Nacht auf Mittwoch getötet.