Maßnahme

Trump droht mit "kleiner Überraschung" gegen Russland

11.07.2025

Während sich Trumps Position zuletzt deutlich von prorussischer Rhetorik entfernte, kündigte er jüngst neue Waffenlieferungen an die Ukraine an.

Zur Vollversion des Artikels
© Getty
Zur Vollversion des Artikels

Der frühere MI6-Chef Sir Alex Younger warnt im britischen TV bei "BBC Newsnight", dass Russlands Präsident Wladimir Putin Donald Trump über Jahre hinweg manipuliert habe – doch nun habe er es übertrieben. Putin habe US-Präsident Trump glauben gemacht, sie seien enge Verbündete, doch Trumps Geduld sei nun am Ende. Laut Younger wird Trump zunehmend zum "Marionetten-Darsteller", während Putin seine wahre Agenda – die Unterwerfung der Ukraine – vorantreibt.

Putins andauernde Bombenangriffe auf Kiew trotz internationaler Bemühungen um einen Waffenstillstand gefährden laut Younger jede potenzielle Beziehung zu den USA. Besonders bemerkenswert: Trump, der lange Zeit Russland gegenüber nachgiebig war, zeige nun offen Verärgerung über Putins Verhalten. In einem öffentlichen Auftritt sagte er, man bekomme "eine Menge Bullshit von Putin" und dass dessen Freundlichkeit nichts bedeute.

Trump droht mit "kleiner Überraschung" gegen Russland

Auf Nachfrage, ob er weitere Sanktionen gegen Russland unterstütze, antwortete Trump nur: "Ich prüfe das gerade." Weitere Details nannte er nicht, warnte aber, jede Maßnahme käme als "kleine Überraschung". 

Zudem wurde bekannt, dass Trump bei Spendengalas behauptet habe, er hätte Putin im Vorfeld der Ukraine-Invasion 2022 gedroht, Moskau zu bombardieren, sollte Russland angreifen. Ähnliche Aussagen machte er angeblich auch gegenüber Chinas Präsident Xi Jinping im Fall Taiwan.

Während sich Trumps Position zuletzt deutlich von prorussischer Rhetorik entfernte, kündigte er jüngst neue Waffenlieferungen an: Patriot-Raketen sollen über die NATO an die Ukraine geliefert werden, finanziert durch das Bündnis.

Zur Vollversion des Artikels