Texas-Tragödie

Vater erschießt Tochter nach Streit über Donald Trump

11.02.2026

Ein heftiger Streit über Donald Trump und Missbrauch endete in Texas tödlich. Ein 51-Jähriger erschoss seine Tochter Lucy. Nun kommen neue Details zum schrecklichen Vorfall ans Licht.

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USA. Noch diese Woche soll ein abschließender Untersuchungsbericht zu der Tragödie vorgelegt werden, die sich bereits im Jänner 2025 in der texanischen Stadt Prosper abspielte. Damals war die 23-jährige Lucy H. gemeinsam mit ihrem Freund Sam L. aus England angereist, um ihren Vater Kris H., der nach einem Entzug angeblich trockene Alkoholiker, in den USA zu besuchen. Der 51-jährige Kris H. war Jahre zuvor nach Texas ausgewandert, wo er eine neue Familie gegründet hatte. Das Verhältnis zwischen Vater und Tochter galt als schwierig. Die beiden hätten oft gestritten. Etwa über den in Texas legalen Waffenbesitz oder auch über Trump. 

Streit über US-Präsident Trump

Am Tag ihrer geplanten Heimreise, dem 10. Jänner, kam es erneut zu einer hitzigen Diskussion. Im Zentrum des Konflikts standen Donald Trump, der kurz vor dem Antritt seiner zweiten Amtszeit stand. Laut "Sky News" ging es unter anderem um das Thema sexuellen Missbrauch. Lucy soll ihren Vater gefragt haben: "Wie würdest du dich fühlen, wenn ich das Mädchen in dieser Situation wäre und sexuell missbraucht worden wäre?" Der Vater antwortete daraufhin, dass ihn das nicht so aufregen würde, da er schließlich noch zwei weitere Töchter habe.

Tödliche Schüsse im Schlafzimmer

Rund eine halbe Stunde nach dieser Aussage führte Harrison seine Tochter an der Hand in sein Schlafzimmer. Nur 15 Sekunden später fiel ein Schuss. Lucys Freund Sam L. eilte sofort in den Raum und fand die junge Frau leblos am Boden liegend vor. Kris H. hielt eine Pistole in der Hand. Sam L. gab später zu Protokoll: "Ich erinnere mich, dass ich in den Raum gerannt bin und Lucy lag auf dem Boden in der Nähe der Badezimmertür und Kris schrie nur, irgendwie Unsinn."

Untersuchung in Großbritannien läuft

Der Vater behauptete in einer schriftlichen Aussage, er habe an diesem Tag einen Alkohol-Rückfall erlitten und wollte seiner Tochter lediglich die Waffe zeigen. Er bezeichnete den Vorfall als Unfall. Während eine Grand Jury in Texas keine Anklage erhob, ließen die britischen Behörden den Fall nicht ruhen, da das Opfer Britin war. Der nun erwartete Bericht soll letzte Klarheit über die Hintergründe der Tat liefern.