Irak-Krieg
Bei Rebellenangriffen mehr als sechzig Tote
05.12.2006
Polizei und Aufständische lieferten sich im Westen der irakischen Rebellenhochburg Ramadi stundenlange Kämpfe.
Die Aufrührer hätten am Dienstag den Sitz des Gouverneurs der Stadt, Maamun Sami Rashid, attackiert, seien aber von den Wachposten zurückgeschlagen worden, sagte der Sekretär des Gouverneurs. Die Kämpfe hätten zweieinhalb Stunden gedauert. Nur drei Polizisten seien dabei verletzt worden.
Drei Tote bei US-Armee
Drei US-Soldaten kamen am Dienstag im Irak
ums Leben. Einer sei Opfer eines Überfalls von Rebellen auf seine Patrouille
geworden, ein weiterer kam durch einen Sprengsatz ums Leben, wie die
US-Armee mitteilte. Ein dritter starb demnach bei einem Unfall seines
gepanzerten Fahrzeugs nördlich von Bagdad. Der Rebellenangriff ereignete
sich in einem Stadtviertel im Nordosten der irakischen Hauptstadt. Dabei
wurden fünf weitere US-Soldaten verletzt. Die Bombe explodierte in Baakuba,
wie die Armee mitteilte. Der US-Soldat kam dabei in seinem Fahrzeug ums
Leben, ein weiterer US-Soldat wurde verletzt.