Anti-Terror-Kampf

Bush-Appell an Verbündete

26.09.2006

Der US-Präsident forderte die Staatschefs Afghanistans und Pakistans im Weißen Haus zur Beilegung ihrer Streitigkeiten auf.

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US-Präsident George W. Bush hat bei einem Treffen mit den Präsidenten Hamid Karzai und Pervez Musharraf die Nachbarländer Afghanistan und Pakistan zur Beilegung ihrer Streitigkeiten und einer engeren Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus aufgerufen. "Wir stehen einer Menge Herausforderungen gegenüber", sagte Bush. Extremisten forderten die "Kräfte der Mäßigung" heraus.

Osama bin Laden als Streitpunkt
Bush betonte, dass Al-Kaida-Anführer Osama bin Laden vor Gericht gestellt werden müsse. Bin Laden wolle die Demokratie in Afghanistan untergraben. Afghanistan und Pakistan streiten unter anderem darüber, wo sich Bin Laden derzeit aufhält. Musharraf sagte der Zeitung "The Times" (Donnerstagausgabe), Bin Laden halte sich in Afghanistan auf. Karzai hatte am Mittwoch in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN gesagt, Taliban-Chef Mullah Omar verstecke sich im pakistanischen Grenzgebiet und Islamabad tue zu wenig im Kampf gegen militante Islamisten und die Taliban-Milizen.

Verbündete gegen Terrorismus
Bush wollte bei dem Abendessen eine Annäherung zwischen den Nachbarländern erreichen. Er nannte beide Staatschefs "persönliche Freunde", "starke Führer" und wichtige Verbündete im Krieg gegen den Terrorismus.

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