Innenminister

Deutsche setzen auf Killerspiele-Verbot

05.06.2009

Nach dem Amoklauf von Winnenden, fordert die deutsche Innenministerkonferenz ein Verbot von Killerspielen.

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© dpa/dpa-Zentralbild/Z1022 Patrick Pleul
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Als Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden verlangten die Innenminister der deutschen Bundesländer ein schnelles Verbot von Computer-Killerspielen. Diese Forderung beschloss am Freitag die Innenministerkonferenz in Bremerhaven.

"Wirklichkeitsnahes Töten"
Die Landespolitiker sprachen sich darüber hinaus dafür aus, dass Bund und Länder bis Ende 2012 gemeinsam ein computergestütztes nationales Waffenregister errichten. Verboten werden sollen nach Auffassung der Minister Video- und Computerspiele, in denen "wirklichkeitsnahes" Töten wesentlicher Teil der Handlung ist. Angestrebt wird ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot, und dass "so schnell wie möglich".

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