Bullen biegen Pafos

1:0 – Zuerst Sintflut, dann Haris on fire

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Haris Tabakovic besorgte spät den Sieg für Red Bull Salzburg im Hinspiel gegen Pafos.
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Ausgerechnet der langersehnte Regen sorgte für Chaos in Salzburg! Sintflutartige Niederschläge machten den Rasen lange unbespielbar, das Europa-League-Qualifikationsspiel gegen Pafos FC machte nach 14 Minuten und 0:0 eine fast zweistündige Pause.

Das Wasser stand in Salzburg. © IMAGO/STEINSIEK.CH

Um 21.13 Uhr wurde die Partie bei deutlich nachlassendem Regen wieder angepfiffen und Danny Röhls Truppe war gewillt, sich die lange Pause nicht anmerken zu lassen.

Viel Druck der Bullen, aber kaum Chancen

Der Druck war durchgehend hoch. Top-Chancen spielten die Bullen aber dennoch kaum heraus, in der 26. Minuten waren gegen Yorbe Vertessen zu viele Beine im Weg, ein Freistoß von Kapitän Nikolas Veratschnig senkte sich zu spät (47.). Die größte Chance fand Valentin Zabransky nach Ecke vor, sein Volley ging aber knapp daneben (56.).

Die Zyprioten, bis dahin nur am Verteidigen, hätten auch treffen müssen: Nach einem Katastrophen-Rückpass umrundete Lele Christian Zawieschitzky, doch vor dem Abschluss schlug der Keeper den Ball noch weg (61).

Die Salzburger waren nach eingegrätschtem Abschluss von Karim Konate noch einmal knapp dran (76.).

Die Erlösung brachte aber ein echter Goalgetter mit seinem Premierentreffer für die Bullen: Abubakr Barry chippte den Ball schön auf Veratschnig, der volley auf Tabakovic ablegte. Der erste Abschluss wurde noch geblockt, der zweite saß aber (88.)!

Vor dem Rückspiel am Donnerstag auf Zypern (19 Uhr) ein enorm wichtiger Treffer.

Am Ende sag Ken Sema noch Gelbrot, bei seinem Tackling fiel Enrique Aguilar unglücklich auf die Hand und musste das Spiel mit einer Schiene und einem vermutlichen Bruch verlassen.