Hitzefolge

100.000 Liter weniger Weinernte in Oberösterreich

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Bei der heurigen Hitze griffen viele zum Sommerspritzer zur Abkühlung. Die Hitze hatte auch noch andere Auswirkungen in punkto Wein.
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Vor rund 30 Jahren läuteten erste Pioniere die Renaissance des Weinbaus in Oberösterreich ein. Heute bewirtschaften die heimischen Betriebe mehr als 100 Hektar Rebfläche. 

"Der heurige Sommer hat der heimischen Landwirtschaft einiges abverlangt: Extreme Hitze, anhaltende Trockenheit und teils erhebliche Ernteausfälle prägten die vergangenen Monate. Auch die heimische Weinbauszene blieb von den Auswirkungen nicht verschont. Dennoch blicken die oberösterreichischen Winzerinnen und Winzer positiv auf das Weinjahr 2026. Zwar sorgte das heiße und trockene Wetter für geringere Erntemengen, gleichzeitig aber für Spitzenqualität. Damit lässt der Jahrgang 2026 auf hervorragende Weine und einen Spitzenjahrgang hoffen", sagte Agrar-Landesrätin Michaela Lager-Weninger (ÖVP) am Donnerstag bei der Weinverkostung am Weinhof von Karl Velechovsky in Leonding.

Rund 20 % weniger Ernte

"Wir erwarten eine Erntemenge von rund 400.000 Litern – das sind etwa 20 Prozent weniger als der langjährige Durchschnitt von rund 500.000 Litern. Im Vergleich zu anderen Weinbauregionen Österreichs sind die erwarteten Einbußen damit aber moderat“, so Langer-Weninger.

Rund 70 Prozent der oberösterreichischen Weinproduktion entfallen mittlerweile auf Weißwein, 30 Prozent auf Rotwein. Am 13. Mai 2027 kann man sie bei der Oö. Weingala am Linzer Schloss verkosten.