Wo der Markt nicht ausreicht, baut die Stadt selbst zukunftsweisende Infrastrukturen wie Gewerbehöfe oder Technologiezentren.
Auch interessant
Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak (SPÖ) erklärt dazu: "Wien betreibt eine aktive und vorausschauende Wirtschaftspolitik. Rund 2.100 Hektar bzw. fünf Prozent des Stadtgebiets sind dauerhaft als Betriebsflächen gesichert." Durch laufende Weiterentwicklung und die Schaffung neuer Standorte werde sichergestellt, "dass Wiener Unternehmen auch in einer wachsenden Stadt verlässliche Flächen für Investitionen, Produktion und weiteres Wachstum vorfinden."
Wirtschaftsstandort geht über bloße Fläche hinaus
Dominic Weiss, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, betont: "Die Diskussion über Betriebsflächen darf sich nicht auf die reine Anzahl verfügbarer Quadratmeter beschränken. Entscheidend ist, ob Unternehmen die Flächen und Infrastrukturen vorfinden, die sie tatsächlich benötigen." Als Standortagentur übernehme man die Verantwortung, die Voraussetzungen für erfolgreiches Wirtschaften bereitzustellen.
Neben der reinen Standortsicherung begleitet die Wirtschaftsagentur Betriebe langfristig und stärkt den Wirtschaftsstandort Wien gezielt durch Beratung und Förderungen für moderne, klimaschonende Investitionen.