250 Freiwillige

15.000 Stunden für andere: Linzer Seniorenzentren sagen Danke

© Linzer Seniorenzentren/KK
Rund 250 Freiwillige unterstützen die Bewohner der Linzer Seniorenzentren. Jährlich leisten sie gemeinsam etwa 15.000 Stunden. Bei einem Fest in Kleinmünchen wurde ihr wertvoller Einsatz gewürdigt.
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Linz. Rund 250 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich in den elf städtischen Seniorenzentren in Linz. Gemeinsam leisten sie jährlich etwa 15.000 Stunden und tragen damit wesentlich zum Wohlbefinden der Bewohner bei. Als Anerkennung für ihren Einsatz veranstalteten die Seniorenzentren Linz (SZL) in dieser Woche ein Freiwilligenfest im Seniorenzentrum Kleinmünchen.

Die Veranstaltung bot den Ehrenamtlichen Gelegenheit, sich auszutauschen und gemeinsam einen unterhaltsamen Nachmittag zu verbringen. Neben musikalischen Darbietungen standen ein Vortrag zum Thema "Begegnung & Beziehung", Kabarett mit "Der Kuseng" sowie ein gemeinsames Essen auf dem Programm.

Freiwillige bereichern den Alltag

Das Engagement der Freiwilligen ist vielfältig. Sie begleiten Bewohner bei Spaziergängen und Ausflügen, lesen vor, musizieren oder kochen gemeinsam. Auch Bingo- und Bastelrunden, persönliche Gespräche sowie die Unterstützung von Menschen im Rollstuhl gehören zu ihren Aufgaben. Darüber hinaus helfen die Ehrenamtlichen bei Veranstaltungen und übernehmen die Dekoration der Wohnbereiche.

Die freiwilligen Helfer stammen aus unterschiedlichen Generationen und Kulturkreisen. Besonders viele befinden sich bereits im Ruhestand. Rund drei Viertel der Engagierten sind Frauen.

Persönliche Zuwendung besonders wichtig

Vizebürgermeisterin Merima Zukan, die Sozialreferentin Karin Leitner bei der Veranstaltung vertrat, bedankte sich für den Einsatz. Gerade im Alter könnten persönliche Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und kleine Gesten einen großen Unterschied machen. Auch SZL-Geschäftsführer Robert Ritter-Kalisch unterstrich die Bedeutung der freiwilligen Unterstützung. Nicht alle Bewohner würden regelmäßig Besuch erhalten. Manche könnten aus gesundheitlichen Gründen zudem nur eingeschränkt an gemeinschaftlichen Aktivitäten teilnehmen. Für diese Menschen sei persönliche Aufmerksamkeit besonders wertvoll.

Um die Ehrenamtlichen bestmöglich zu unterstützen, gibt es in jedem der elf Seniorenzentren eine eigene Freiwilligenkoordination. Während ihrer Tätigkeit sind sämtliche Helfer über die Seniorenzentren Linz unfall- und haftpflichtversichert.

Mit dem Freiwilligenfest wollte die Stadt nicht nur Danke sagen, sondern auch den Austausch zwischen den engagierten Menschen aus den verschiedenen Einrichtungen fördern. Gleichzeitig hoffen die Seniorenzentren, weitere Freiwillige für die Unterstützung älterer Menschen gewinnen zu können.