Diese soll laut Medienberichten Kürzungen an dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen 2-Billionen-Euro-Haushalt vorsehen; verglichen mit der Box von Juni wird mit 100 bis 200 Milliarden Euro gerechnet. Bereits im Vorfeld hieß es allerdings, diese würden den Nettozahlerländern - darunter Österreich und Deutschland - nicht weit genug gehen.
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Während die Nettozahler deutliche Kürzungen des Gesamtvolumens des Vorschlages wollen, pocht die "Kohäsionsgruppe" auf ausreichend Gelder etwa bei den Förderungen für Regionalpolitik und Landwirtschaft. Beim Gipfel sollen die neue Nego-Box diskutiert und die weit auseinanderliegenden Positionen abgesteckt werden. Der zypriotische EU-Ratsvorsitz hatte vor dem Sommer in der ersten Box eine moderate Kürzung um insgesamt zwei Prozent (32,8 Milliarden Euro) gegenüber dem Vorschlag der EU-Kommission vorgeschlagen.
Das EU-Mehrjahresbudget muss von den Staaten einstimmig und zusammen mit dem Europaparlament beschlossen werden. Die irische Ratspräsidentschaft peilt an, bis Ende des Jahres eine Einigung zu erzielen. Österreichische Regierungsvertretende betonen, dass sie keine Einigung "um jeden Preis" wollten, und für einen guten Kompromiss auch 2027 noch weiterverhandeln würden. Andere Stimmen mahnen zur Eile, um vor wichtigen Wahlen 2027 wie in Frankreich das Budget unter Dach und Fach zu bringen. Durch die Neuwahlen in Spanien ist das für 2026 jedoch noch einmal unwahrscheinlicher geworden.