ÖAMTC-Reisereport
2026 wird gespart: So viel Geld geben Herr und Frau Österreicher für den Sommerurlaub aus
Die Koffer sind gedanklich schon gepackt: Eine Umfrage des ÖAMTC enthüllt die Urlaubspläne der Nation. Das Ergebnis: Trotz Krise und Inflation ist die Reiselust so hoch wie nie. "Der Wunsch nach Urlaub ist ungebrochen", bestätigt ÖAMTC-Expertin Yvette Polasek. Aber: Jeder Cent wird zweimal umgedreht
Italien und Kroatien bleiben die Top-Ziele
Das Meer bleibt der klare Favorit der Österreicher: 59 Prozent wollen ihren Urlaub an der Küste verbringen. Bei den Auslandsreisen, die 70 Prozent der Befragten planen, liegen die Klassiker vorne:
- Italien: 19%
- Kroatien: 16%
- Griechenland: 9%
- Spanien: 9%
Aber auch der Urlaub in der Heimat ist beliebt. Die Hälfte der Befragten plant auch einen Inlandsurlaub, wobei Kärnten und die Steiermark die beliebtesten Bundesländer sind, dicht gefolgt von Oberösterreich.
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So wirkt sich die Teuerung aus
Die Inflation drückt auf die Reisekasse. Das durchschnittliche Budget pro Person sinkt auf 1.189 Euro und liegt damit leicht unter dem Vorjahreswert von 1.233 Euro. "Die Befragung zeigt klar, dass die Österreicher heuer sparen müssen, aber nicht ganz auf den Sommerurlaub verzichten wollen", so Polasek. 83 Prozent setzen bewusst auf günstigere Varianten, buchen billigere Unterkünfte, reisen kürzer oder sparen vor Ort bei Restaurantbesuchen.
Der Sommerurlaub 2026 steht also im Zeichen eines Spagats: Die Sehnsucht nach Entspannung ist riesig, doch der Blick auf den Preis bestimmt die Entscheidungen mehr denn je. Die Österreicher zeigen sich dabei kreativ, um sich die schönste Zeit des Jahres nicht nehmen zu lassen.