Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) würdigte dabei das große Engagement: "Wenn es unsere 25.000 Vereine und 800.000 Ehrenamtlichen nicht gäbe, wie viel ärmer wäre unser Land."
Auch interessant
Da Hilfsbereitschaft in der DNA der Niederösterreicher liege, baue man die Unterstützung stetig aus. So wurde die vor 25 Jahren gegründete Servicestelle kürzlich zum "Freiwilligencenter Niederösterreich" weiterentwickelt, das Vereinen umfassende Beratung, Bildung und rechtliche Hilfe bietet.
Junge Menschen motivieren
Mikl-Leitner betonte, wie wichtig es sei, besonders junge Menschen zu motivieren. Trotz der Verlockungen des Internets gelte: "Je schneller, digitaler und anonymer die Welt wird, desto zentraler wird die Rolle von Ehrenamt und Vereinen." Als Zeichen der Wertschätzung kündigte sie zudem an, 2027 zum "Jahr der Freiwilligen" auszurufen.
Auch das Team des Freiwilligencenters kam zu Wort. Konrad Tiefenbacher erklärte den Ansatz der Servicehotline: "Wir hören zu, nehmen Ängste, holen die Leute ab, beraten und suchen gemeinsam nach Lösungen." Zudem verwies Susanne Schmid auf die Freiwilligenwoche im November. Akademieleiterin Helga Steinacher forderte indes ein Umdenken in den Strukturen: "Wir müssen weg vom Pflichtehrenamt, hin zu einer Sinngemeinschaft." Maria Forstner, Mitbegründerin von 2001, erinnerte an die ursprüngliche Vision einer niederschwelligen Anlaufstelle. Zum Abschluss des Festaktes erhielt die Gemeinde Atzenbrugg die Plakette "Verlässlich echt".