Niederösterreich investiert drei Millionen Euro, um die Forschungslandschaften beider Bundesländer enger zu vernetzen.
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LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) erklärte dazu: "Wissen kennt keine Grenzen – und die Wissenschaft soll auch nicht an Grenzen stoßen." Seit 2019 wurden bereits 17 gemeinsame Projekte umgesetzt. Pernkopf betonte zudem, dass Forschung nahbar bleiben müsse: "An Wissenschaft und Forschung sollen alle teilhaben." Formate wie der Forschungsheurige "Heurika" fördern daher gezielt den Austausch mit der Gesellschaft.
Projekt sollen sich vorzüglich behaupten
WWTF-Präsident Michael Häupl hob die überregionale Relevanz der Initiative hervor: "Wir arbeiten bundesländerübergreifend zusammen, weil wir unseren Wissenschaft- und Forschungsstandort Österreich gemeinsam weiter entwickeln wollen." Dabei müsse im Sinne des digitalen Humanismus stets der Mensch im Mittelpunkt stehen. WWTF-Geschäftsführer Michael Stampfer ergänzte, dass sich die gemeinsamen Projekte dank der starken niederösterreichischen Forschungslandschaft im strengen Wettbewerb "vorzüglich" behaupten. Ein anschauliches Beispiel dieser Zusammenarbeit ist ein aktuelles Projekt, bei dem rund 300 Jugendliche konkrete Strategien gegen Hassrede im Internet erarbeiten.