Überlebenskünstler

35 Grad im Schatten? Diese Pflanzen trotzen der Hitze

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Wenn das Thermometer die 35-Grad-Marke sprengt, gleicht unser Balkon oder Garten oft eher einer Wüste als einer Wohlfühloase. Die gute Nachricht: Es gibt Pflanzen, die Hitze und Trockenheit erstaunlich gut verkraften und selbst an den heißesten Sommertagen ihre volle Pracht entfalten.
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Die Rekordtemperaturen bringen Hobbygärtner ordentlich ins Schwitzen. Die Blätter hängen schlaff herab, die Erde ist staubtrocken und wir kommen mit dem Gießen kaum noch hinterher. Doch bevor Sie resignieren und Ihren Außenbereich aufgeben, haben wir eine gute Nachricht für Sie: Es gibt sie, die absoluten Überlebenskünstler unter den Pflanzen. Wir zeigen Ihnen die besten Hitzefans, die selbst bei extremer Sonneneinstrahlung und anhaltender Trockenheit in voller Pracht erstrahlen.

Die Wasserspeicher: Sukkulenten und Fetthenne

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Wenn es um Wassermanagement geht, macht diesen Pflanzen niemand etwas vor. Sukkulenten wie die Echeverie oder der Hauswurz (Sempervivum) speichern die Feuchtigkeit in ihren dickfleischigen Blättern wie kleine Wassertanks. Auch die Prachtfetthenne (Sedum) ist ein wahres Wunderwerk der Natur: Sie übersteht wochenlange Trockenheit und bedankt sich im Spätsommer mit einer gewaltigen, bunten Blütenpracht. Ideal für alle, die das Gießen auch mal vergessen.

Lavendel und Blauraute

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Lavendel liebt die pralle Sonne. Seine feinen, silbrig schimmernden Blätter sind ein cleveres Schutzschild der Natur, das das Sonnenlicht reflektiert und so die Verdunstung des Wassers minimiert. Auch die Blauraute ist ein echter Geheimtipp. Sie wächst oft selbst auf purem Sand, blüht leuchtend violett und zieht als Nektar-Magnet unzählige Bienen an. Gießen? Hier fast nicht nötig.

Die Prachtkerze

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Wer glaubt, hitzeresistente Pflanzen sähen zwangsläufig grob aus, kennt die Prachtkerze noch nicht. Ihre weißen oder rosafarbenen Blüten tanzen an langen, filigranen Stängeln wie kleine Schmetterlinge im Wind. Doch der zarte Schein trügt: Unter der Erde bildet sie tiefe Wurzeln, mit denen sie sich selbst in tieferen Bodenschichten noch Wasser sucht.

Mittagsblume und Portulakröschen

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Viele Pflanzen stellen in der drückenden Mittagshitze die Blüte ein, um Energie zu sparen, nicht so die Mittagsblume (Delosperma) und das Portulakröschen. Diese farbenfrohen Bodendecker öffnen ihre leuchtenden Blüten überhaupt erst dann so richtig, wenn die Sonne vom Himmel brennt. Ein feuriges Spektakel für Töpfe, Kübel und Steinanlagen.

Oleander

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Sind Sie jemand, der doch gerne zur Gießkanne greift, aber eine ungeschützte Südseite auf dem Balkon hat? Dann ist der Oleander Ihr bester Freund. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hitzekünstlern hasst er Trockenheit an den Wurzeln. Sein Geheimnis: Er liebt pralle, heiße Sonne von oben, braucht dafür aber regelrecht "nasse Füße". Stellen Sie ihn im Hochsommer in einen Untersetzer voller Wasser, und er wird sprießen wie im Italien-Urlaub.