Wasser sparen

Hitze-Alarm: So sparen Sie beim Gießen bares Geld

© Getty Images
Der nächste Hitzerekord-Sommer steht vor der Tür. Verbrannter Rasen, hängende Blütenköpfe und explodierende Wasserrechnungen? Das muss nicht sein. Wer jetzt smart gärtnert, rettet nicht nur seine Pflanzen, sondern schont auch die Umwelt und den Geldbeutel.
OE24 auf Google bevorzugen

Wochenlange Hitze und ausbleibender Regen bringen viele Gärten an ihre Grenzen. Die erste Reaktion: mehr gießen. Doch das belastet nicht nur die Wasserrechnung, sondern verschwendet oft wertvolle Ressourcen. Die gute Nachricht: Ein grüner Garten und nachhaltiger Wasserverbrauch schließen sich nicht aus. Diese genialen Hacks sparen Wasser, schonen Ihren Geldbeutel und machen Ihre grüne Oase hitzefit.

Regenwasser sammeln

© Getty Images

Warum teures und kostbares Trinkwasser aus der Leitung verschwenden, wenn die Natur den besten Drink für Ihre Pflanzen gratis liefert? Stellen Sie Regentonnen oder eine Zisterne auf. Das gesammelte Regenwasser kostet Sie keinen Cent und hat noch einen großen Vorteil: Es ist weicher als Leitungswasser. Kalkempfindliche Pflanzen wie Hortensien oder Rhododendren werden dieses Gießwasser lieben!.

Die richtige Schnitthöhe beim Rasen

Viele Hobbygärtner lieben ihren Rasen im ultrakurzen "Golfplatz-Look". Doch Vorsicht: Im Hochsommer ist keine gute Idee. Der Trick: Lassen Sie die Halme wachsen. Ein längerer Rasen wirft Schatten auf den Boden. So verdunstet das Wasser viel langsamer und die Erde bleibt länger feucht. Die goldene Regel für den Sommer: Mähen Sie nie mehr als ein Drittel der Grashöhe ab und lassen Sie mindestens 5 Zentimeter stehen.

Zur richtigen Zeit gießen

Wer mittags in der prallen Sonne zum Gartenschlauch greift, kann das Wasser auch gleich verdampfen lassen. Der Großteil kommt nämlich gar nicht erst bei den Wurzeln an. Gießen Sie ausschließlich in den frühen Morgenstunden oder am kühleren Abend. Nur dann haben Ihre Pflanzen genug Zeit, das kühle Nass in aller Ruhe aufzusaugen, bevor die Hitze zuschlägt.

Mulchen

Es ist das absolute Wundermittel der Profi-Gärtner: Mulch. Eine Schicht aus Rindenmulch, Stroh, Laub oder sogar Ihrem Rasenschnitt wirkt Wunder. Decken Sie freie Erdflächen ab. Dieser natürliche Schutzschild blockt direkte Sonnenstrahlen ab und schließt die Feuchtigkeit im Boden ein. Das Beste daran? Mulch kühlt den Boden im Sommer, unterdrückt lästiges Unkraut (das sonst Wasser stiehlt) und sieht auch noch gepflegt aus.

An den Wurzeln gießen

© Getty Images/Tetra images RF

Wir alle kennen ihn: Den wild um sich sprühenden Rasensprenger. Doch für Ihre Beete ist dieses oberflächliche Gießen reine Wasserverschwendung, da die Tropfen auf Blättern und Wegen landen und sofort verdunsten. Gießen Sie das Wasser lieber gezielt direkt an die Basis der Pflanzen. Genau dort, wo die Wurzeln sitzen, wird das Wasser dringend gebraucht. Effizienter geht es nicht!.

Die richtige Pflanzenwahl

Nicht jede Pflanze muss ein Wasserschlucker sein. Wer seinen Garten neu plant oder ergänzt, sollte auf die richtigen Bewohner setzen.
Hitzeresistente Pflanzen wie Lavendel, Salbei oder Sedum (Fetthenne) stecken wochenlange Trockenheit locker weg. Auch Tiefwurzler wie Rosen, Lupinen oder Kirschlorbeer sind genial: Wenn die oberste Erdschicht staubtrocken ist, zapfen sie einfach tiefere Wasserreservoirs im Boden an.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden