Gartenarbeit

Vollmond am 29. Juli 2026: Die DOs und DON’Ts für den Garten

Frau pflanzt bunte Blumen im Gartenbeet mit Gartenhandschuhen.
© Getty Images
Am Mittwoch, 29. Juli 2026, erwartet uns ein spektakuläres Himmelsereignis. Um 16:35 Uhr erreicht der Vollmond im Sternzeichen Wassermann seinen Höhepunkt und entfaltet auch im Garten eine besondere Wirkung. Welche Arbeiten Sie jetzt erledigen sollten, verraten wir hier.
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Der Vollmond beeinflusst nicht nur unsere Emotionen und unseren Schlaf, er ist ein absoluter Geheimtipp für alle Hobbygärtner. Wer seinen Garten nach dem Mondkalender pflegt, weiß: Die Natur steht bei Vollmond sprichwörtlich unter Strom. Der sogenannte "Donnermond" im Juli bringt eine unglaubliche Energie mit sich. Wir verraten Ihnen, bei welchen Handgriffen im Beet Sie jetzt die Mond-Power nutzen sollten und wovon Sie besser die Finger lassen.

Das passiert an Vollmond mit unserem Garten

Hohe Gräser im Vordergrund vor einem großen Vollmond und sternenklarem Nachthimmel.
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Genauso wie der Mond die Wassermassen unserer Ozeane bewegt (Ebbe und Flut), wirkt er auch auf die Flüssigkeiten in unseren Pflanzen. Bei zunehmendem Mond und besonders an Vollmond werden Pflanzensäfte, Wasser und wertvolle Nährstoffe bis in die obersten Triebspitzen, Blätter und Blüten gezogen. Alles in Ihrem Garten strotzt jetzt vor Kraft, Aroma und Energie.

Die DOs: Das sollten Sie rund um den 29. Juli unbedingt tun

Heil- und Gewürzkräuter ernten

Da die Pflanzensäfte und ätherischen Öle jetzt in den oberen Pflanzenteilen konzentriert sind, ist der Vollmond der beste Zeitpunkt für die Kräuterernte. Wenn Sie Rosmarin, Minze, Melisse, Salbei oder Thymian jetzt schneiden, haben diese ihr intensivstes Aroma und die höchste Heilkraft. Ernten Sie am späten Vormittag, wenn der Morgentau getrocknet ist, aber bevor die heiße Juli-Mittagssonne die Öle verdunsten lässt.

Düngen

Ihre Beete wirken ein wenig erschöpft von der Sommerhitze? Dann servieren Sie ihnen jetzt ein Festmahl. Bei Vollmond sind die Pflanzenwurzeln extrem aufnahmefähig. Egal ob organischer Langzeitdünger, Kompost oder Brennnesseljauche: Die Nährstoffe werden jetzt aufgesaugt und verwertet.

Oberirdisches Obst und Gemüse ernten

Egal ob Tomaten, Zucchini, Sommerbeeren oder knackige Bohnen: Früchte, die über der Erde wachsen, sind an Vollmond-Tagen prall gefüllt mit Wasser und Nährstoffen. Wer jetzt erntet, wird mit einem besonders intensiven Geschmack belohnt.

Die DON'Ts: Bitte Finger weg

Ein radikaler Baum- und Strauchschnitt

Da Ihre Pflanzen aktuell "voll im Saft" stehen, wäre ein Rückschnitt jetzt ein fataler Fehler. Würden Sie Äste am 29. Juli kappen, würden die Pflanzen stark "ausbluten" (zu viel Pflanzensaft verlieren). Die Wunden heilen schlecht und Krankheitserreger haben leichtes Spiel. Warten Sie für den Schnitt lieber auf den abnehmenden Mond in den kommenden Tagen.

Säen und Ernten von Wurzelgemüse

Da sich die Energie des Mondes gerade auf alles Oberirdische konzentriert, haben Knollen und Wurzeln (wie Kartoffeln, Karotten oder Radieschen) das Nachsehen. Warten Sie mit dem Setzen, aber auch mit der Ernte des Wurzelgemüses am besten, bis der Mond ab dem 30. Juli wieder abnimmt und sich die Pflanzensäfte zurück in die Erde verlagern.

Extra-Tipp für den "Donnermond"

Viele bunte Sommerblumen blühen in Pflanztöpfen auf einer Terrasse.
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Nicht umsonst wird der Juli-Vollmond in alten Kalendern oft Donnermond genannt. Hochsommer bedeutet oft Hitze, die sich in heftigen Gewittern entlädt. Nutzen Sie die Energie des heutigen Tages, um vor dem Vollmondmorgen noch einmal Ihre hochgewachsenen Tomatenstauden sicher festzubinden und leichte Kübelpflanzen vor plötzlichen Sommer-Sturmböen zu schützen.

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